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Naturschutzgebiet Waldsiepen Hevener Straße / Im Lottental

Von Gift und Galle

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Naturschutzgebiet Waldsiepen Hevener Straße / Im Lottental
Naturschutzgebiet Waldsiepen Hevener Straße / Im Lottental
Das knapp acht Hektar große, 1996 sichergestellte Gebiet im Bochumer Süden besteht im Kern aus zwei tief in die Landschaft eingegrabenen Kerbtälern mit naturnahen Bachläufen innerhalb ausgedehnter alter Buchenwälder. Typisch für die Quellbereiche sind im Frühjahr die gelbgrünen Fluren des Gegenständigen Milzkrautes. Seine Heilwirkung bei Milz, Galle- und Magenleiden ist umstritten. Der Pflanzenname aber geht ursprünglich auf die milzähnliche Form der Blätter zurück.

Ilex
Ilex





Regelmäßiger Begleiter im Unterwuchs der Buchen ist der immergrüne Ilex, auch Stechpalme oder Hülse (englisch: hollywood) genannt. Seine roten Beeren sind für Menschen giftig. Viele heimische Vögel können die Früchte dagegen schadlos verwerten, wenn diese nach den ersten Frösten weich geworden sind. So sorgen denn Amsel, Rotkehlchen und Co. auch für die natürliche Verbreitung des Ilex.