Metanavigation

Die Stadt Bochum auf facebook
Folge der Stadt Bochum auf Twitter
Die Stadt Bochum auf YouTube
Folge der Stadt Bochum auf Instagram
Die Stadt Bochum auf flickr

Naturschutzgebiet Königsbüscher Wäldchen

Natürlicher Rost

Hinweis: Per Klick auf den Stadtplan erhalten Sie ihn in Originalgröße.
zum Stadtplan
Das Naturschutzgebiet Königsbüscher Wäldchen
Naturschutzgebiet Königsbüscher Wäldchen

Namensgebend für das 14 Hektar große Naturschutzgebiet im Bochumer Südosten ist das von West nach Ost abfallende und dabei von einem Bachlauf durchzogene Königsbüscher Wäldchen. Hier stocken alte Buchen und Eichen, von deren Höhlenreichtum nicht nur Specht und Meise profitieren: Regelmäßig finden auch streng geschützte Hornissen-Völker Nistgelegenheiten.


Auffällig rostrot gefärbt sind die Quellenbereiche des Baches. Das sauerstoffreiche, aber recht eisenhaltige Grundwasser bildet bei Kontakt mit Luftsauerstoff regelrechte Flocken, so genannte Eisen(III)hydroxide, aus. Sie machen das Gewässer in einigen Abschnitten auf völlig natürliche Weise zunächst besiedlungsfeindlich. Für einen gewerblichen Abbau des "Sumpferzes" - wie er für manche Gegenden Deutschlands aus historischen Zeiten belegt ist - waren die Mengen in unserer Region aber bedeutungslos.

Eisenhaltiges Quellwasser
Eisenhaltiges Quellwasser




Am Fuße des Wäldchens, wo der Bach in die freie Landschaft austritt, hat sich eine sumpfige Gründlandbrache mit typischen Vegetationselementen wie Mädesüß, Wasserdost und Rohrkolben ausgebildet. Im Süden wird das 1996 sichergestellte Naturschutzgebiet durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wiesen, Brachen, Hecken und Feldgehölzen komplettiert.