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Naturschutzgebiet Oberes Oelbachtal

Ein Bach mit vielen Namen

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Wiesenbärenklau
Wiesenbärenklau
Das Obere Oelbachtal zählt zu den wertvollsten Naturlandschaften unserer Region. Mitten durch das Gebiet verläuft die Stadtgrenze Bochum / Dortmund, so dass hier zwei Naturschutzgebiete ausgewiesen wurden. 30 Hektar in Bochum und 20 Hektar in Dortmund.

Zentrales Landschaftselement ist das Tal des Oelbaches, der hier in seinem Oberlauf Bövinghauser (auch Harpener) Bach oder Stemke genannt wird. Von Westen münden insgesamt vier Seitensiepen ein. Einen eindrucksvollen Überblick über das in die Agrarlandschaft eingebettete Netz aus feuchten Tälchen gewinnt man von der im Norden anschließenden Berghalde der ehemaligen Zeche Lothringen aus.


Der "Katzenteich"
Der "Katzenteich"
Nirgendwo sonst in Bochum finden wir so ausgedehnte Schilfflächen und Feuchtwiesen wie im Gerther Naturschutzgebiet. Entsprechend lang ist die Liste seltener Tierarten, insbesondere für die Vogelwelt: Baumfalke, Wasserralle, Kuckuck, Nachtigall, Feldschwirl, Teichrohrsänger und Rohrammer sind nur einige davon.Die Vegetation des Gebietes wird von vielen Nässezeigern geprägt. Seggenrieder mit Sumpf-, Kamm-, Schlank- und Rispensegge bilden große Bestände, Hochstauden wie Mädesüß, Baldrian, Engelwurz und Blutweiderich sind ideale Nektarpflanzen für Tagschmetterlinge und viele weitere Insekten, die von den mehr als zwanzig Libellenarten des Bövinghauser Bachtales gejagt werden.

Tagpfauenauge
Tagpfauenauge



Im Süden komplettiert das Berghofer Holz das 1996 sicher gestellte Naturschutzgebiet. Mehrere Teiche wurden in dem Waldgebiet angelegt mit vielen angepassten Pflanzenarten wie Sumpfquendel, Schlammschachtelhalm oder Igelkolben.