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Pontonbrücke in Dahlhausen gesperrt

Das Bochumer Tiefbauamt sperrt die Pontonbrücke in Dahlhausen ab Mittwoch (7. September), um dringend notwendige Reparaturarbeiten durchzuführen. Eine Umleitung über Hattinger Stadtgebiet ist ausgeschildert. Durch die stetig wachsende Verkehrsbelastung ist die 53 Jahre alte Brücke stark beschädigt. Der Umfang der Arbeiten kann derzeit nur geschätzt werden. Voraussichtlich wird die Sanierung mindestens vier Wochen dauern. Anschließend kann die Brücke für den PKW-Verkehr bis 2,8 Tonnen freigegeben werden. Diese Beschränkung gilt zwar schon seit 2008, wurde in der Praxis aber missachtet. Um zu gewährleisten, dass das Verbot zukünftig eingehalten wird, erfolgt die Installation von Betonpoller in den Brückenzufahrten. Dadurch kann die Brücke nur von Fahrzeugen bis zwei Metern Breite und entsprechend niedrigem Gewicht befahren werden. Eine Freigabe für Fahrzeuge bis zwölf Tonnen ist auch nach den Reparaturarbeiten nicht möglich, da das Bauwerk aufgrund der früheren Überbelastung bereits ermüdet ist. Aufgrund fehlender Haushaltsmittel ist eine grundlegende Instandsetzung der Pontonbrücke nicht realisierbar.
 
Der öffentliche Personennahverkehr ist ebenfalls von der Sperrung ab Mittwoch (7. September) betroffen. Die Linie 359 endet montags bis freitags an der neuen Haltestelle Schwimmbrücke in Bochum. Auf der anderen Seite der Ruhr, in Hattingen, fährt die neue Linie 159 der EVAG ab der Haltestelle Schwimmbrücke bis Essen-Burgaltendorf Burgruine. Die Fahrgäste gelangen über einen Fußweg von wenigen Minuten über die Brücke zu der jeweils anschließenden Linie. Es besteht ein direkter Anschluss zur Weiterfahrt. An den Wochenenden endet die Linie 359 bereits an der Haltestelle Bochum-Dahlhausen S-Bahnhof. Da die Brücke dauerhaft für den Linienverkehr gesperrt sein wird, wurde geprüft, ob die bestehende Busverbindung durch einen Taxibus ersetzt werden kann. Allerdings stehen die Mehrkosten für diesen Transfer über die Ruhr in keinem Verhältnis zu der vorhandenen geringen Fahrgastnachfrage auf dem betroffenen Linienabschnitt. Zudem stehen keine Finanzmittel für die zusätzliche Leistung zur Verfügung.

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