Metanavigation

Terminvereinbarung
Mängelmelder
Bochumer Apps
Die Stadt Bochum auf facebook
Folge der Stadt Bochum auf Twitter
Die Stadt Bochum auf YouTube
Die Stadt Bochum auf flickr
Informationen zum Wappen der Stadt Bochum

“A  WOMAN’S  GOAL”
Ausstellung über Frauenfußball in Afghanistan

Fotografin Lela Ahmadzai (re.) beantwortet am 04.07.2011 in der Volkshochschule in Bochum anlässlich der Eröffnung ihrer Fotoausstellung "A Woman&quots Goal" über Frauenfußball in Afghanistan die Fragen von WM-Büroleiter Thorsten Lumma und VHS-Leiter Thomas Rathenhof (v.li.) zu ihren Fotografien.
Das Sport- und Bäderamt der Stadt hat die ästhetisch ansprechende Fotoausstellung “A WOMAN’S GOAL” von Lela Ahmadzai nach Bochum geholt. Die Bilder sind seit Montag (4. Juli) für 30 Tage montags bis freitags von 8 bis 21 Uhr im Forum der Volkshochschule (VHS) im Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2 - 6, zu sehen. Ergänzend wird dazu ein neun-minütiger Film über die afghanische Frauenfußball-Nationalmannschaft gezeigt. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Bücherei, des Kunstmuseums Bochum, der Gleichstellungsstelle und der VHS.

Die Fotografin Lela  Ahmadzai wurde in Kabul, Afghanistan, geboren. Im Alter von 17 Jahren wanderte sie nach Deutschland aus. Ab 2006 arbeitete sie als freiberufliche Fotografin in den USA. Im Jahre 2009 erwarb sie ihren Master an der Fakultät für Medien, Information und Design der Fachhochschule Hannover. 2010 erstellte sie das Projekt “Strangers At Home“ und dokumentierte die Frauenfußball-Nationalmannschaft in Kabul. In Afghanistan ist die freie Entwicklung der Frauen auf vielen  gesellschaftlichen Ebenen eingeschränkt. Das Fußballspielen trägt dazu bei, eine Verbindung zur Erhaltung von Selbstwertgefühl und neuer Lebensqualität herzustellen. Die Angst vor Anschlägen ist immer noch permanent präsent. Die Fußballerinnen werden aus diesem Grund von Sicherheitskräften beschützt und trainieren jeden zweiten Tag auf dem Militärcamp der ISAF in Kabul. Deshalb ist es nichts Außergewöhnliches, dass die Frauen ihr Training zwischendurch unterbrechen müssen, weil ein Militärhubschrauber auf dem Trainingsplatz landet. Die Eltern dieser jungen Afghaninnen befürworten einerseits den Wunsch ihrer Töchter, sorgen sich aber auch um ihre Zukunft. Denn in einer patriarchalischen Gesellschaft, wie der afghanischen, gilt Fußball als ungeeignet für Frauen. Von diesem Spannungsfeld zwischen der Begeisterung für den Sport und der traditionellen Rolle der afghanischen Frau handeln diese Fotografien.

Rathauskalender