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Fern und fremd - Die "graue Vorzeit" Bochums

Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" im Stadtarchiv in Bochum

1964 fand sich während der Erschließung des Universitätsgeländes bei archäologischen Grabungen in Bochum-Querenburg ein kleines Steinwerkzeug. Es handelt sich um einen Schaber aus Quarzit. Weit über 25.000 Jahre ist er alt und damit das älteste von Menschen bearbeitete Objekt, das bisher auf Bochumer Gebiet entdeckt wurde. Er beweist, dass in der Altsteinzeit nicht nur Mammuts und Wollnashörner, sondern auch bereits Menschen hier gelebt haben. Diese Menschen trieben Handel mit anderen Regionen: Der gelbliche Quarzit stammt vom Niederrhein.




Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" im Stadtarchiv in Bochum
Seit den 1920er Jahren führte der Harpener Pastor Karl Leich und später der Direktor des Emschertalmuseums in Herne, Karl Brandt, Grabungen in Bochum durch. Die Funde - Knochen, Feuersteingeräte, Keramik oder auch nur Bodenverfärbungen - sind Zeugen aus Zeiten, die längst vergangen sind. Sie sind zeitlich fern und uns deshalb fremd. Was erfahren wir durch sie über das Leben der Menschen vor 25.000 oder auch nur vor 1.500 Jahren? Ein Bild vom Alltag ergibt sich lediglich schemenhaft, eines der Gefühls- und Gedankenwelt der vor- und frühzeitlichen Menschen kaum.