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Menschen meiner Zeit, die etwas bewegten

Menschen meiner Zeit, die etwas bewegten
 
Austellung Menschen meiner Zeit, die etwas bewegten
SLOMI – Josef Albert Slominski, geb. 1937 in Bochum, lebt, arbeitet und publiziert seit 1954 in Berlin, Bonn, Rom und  im Ruhrgebiet.
Politik und Kirche waren in über sechzig Jahren seine Schwerpunkte, obwohl seine Arbeiten fast alle Gebiete seriöser Fotografie erschließen. Seine Arbeiten wurden in führenden Publikationen (vom Osservatore Romano bis zu Spiegel, Stern, Bild und Life),
in über dreißig Büchern und mehr als tausend Ausstellungen im In- und Ausland vorgestellt.
 
In dieser Ausstellung werden Porträts von Bundeskanzlern, der amtierenden Kanzlerin, Päpsten, Menschen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport gezeigt, die in ihrem jeweiligen Bereich viel erreicht und über ihren Beruf hinaus etwas für ihre Mitmenschen getan haben.
 
Slomi schaut auf die Menschen und in die Gesichter, nicht die Technik steht bei ihm im Mittelpunkt seiner Arbeit. Um einen möglichst ehrlichen und unverstellten Blick zu ermöglichen, verzichtet der Fotograf auf Inszenierungen und Zusatzlicht und fotografiert  die Personen vorwiegend in ihrer gewohnten Umgebung ab.
 
Austellung Menschen meiner Zeit, die etwas bewegten





Durch seine seriöse Arbeitsweise baut er Vertrauensverhältnisse zu den abgelichteten Persönlichkeiten auf. So entstanden einzigartige Fotos, künstlerisch und dokumentarisch.
Die Ausstellung zeigt mit 100 Porträtfotos und 13 Doppelporträts: jung und alt auch über sechs Jahrzehnte Zeitgeschichte aus dem persönlichen Blickwinkel des Fotografen.
 
Slomi blickt zurück auf „seine“ Zeit und lädt die Besucher ebenfalls zum Erinnern, Kennen und Wiedererkennen ein.


Die Mütter des Grundgesetzes

Plakat zur Ausstellung "Die Mütter des Grundgesetzes"
9. März bis 24. März

60 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik präsentierte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einer Ausstellung die vier „Mütter des Grundgesetzes“. Gezeigt werden Lebensbilder der Politikerinnen Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel. Sie haben als Mitglieder des Parlamentarischen Rates wesentlich zum Entstehen des Grundgesetzes und zu der verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern beigetragen.
„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – so lautet Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes (GG). Formuliert wurde damit im Jahr 1949 ein Programm, nicht eine Aussage über die Realität. Seiner Verankerung im Grundgesetz gingen heftige Diskussionen voraus. Ohne das Engagement der vier Frauen im Parlamentarischen Rat und der vielen Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die volle Gleichberechtigung starkmachten, wäre es zu dieser Formulierung nicht gekommen.
Die politische Umsetzung des Gleichheitsgrundsatzes brauchte Zeit. 1950 wurde dazu ein Frauenreferat im Bundesministerium des Innern eingerichtet. Erst 1957 fiel das familienrechtlich verbriefte Letztentscheidungsrecht des Ehemannes in ehelichen und familiären Angelegenheiten.
Eine wichtige Ergänzung zu Artikel 3 Absatz 2 GG kam im Zuge der Wiederᆳvereinigung zustande. Die gemeinsame Verfassungskommission beschloss am 16. Januar 1992 den Zusatz „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“. Der Staat und seine Organe sind damit in der Pflicht, aktiv an der Verwirklichung der Gleichberechtigung zu arbeiten. Frauen aus West- und Ostdeutschland hatten die Öffentlichkeit für dieses Anliegen mobilisiert.
Auch heute ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern noch nicht in allen Lebensbereichen Realität. Frauen fehlen auf den oberen Stufen der Karriereleiter. Und auch Helene Webers Forderung nach einer verfassungsrechtlichen Verankerung der Lohngerechtigkeit von Mann und Frau ist heute keineswegs überholt: „[…] verrichten sie gleiche Arbeit, so haben sie Anspruch auf gleiche Entlohnung.“