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Station 26: Synagoge Wattenscheid

Oststraße 18
Innenaufnahme eines jüdischen Betraums mit Sitzbänken und Altar
Betraum der jüdischen Gemeinde

Der älteste Betraum der jüdischen Gemeinde Wattenscheid lag im oberen Stockwerk eines Privathauses an der Oststraße (heute Haus-Nummer 12). 1827 bis 1829 wurde ein Neubau errichtet, der hinter der Oststraße verborgen lag, da jüdische Gotteshäuser damals nicht an der Straßenfront errichtet werden durften.

Die Wattenscheider Synagoge wurde am Morgen des 10. November 1938 in Brand gesetzt. Der untere Teil der Außenmauer blieb jedoch erhalten und diente, mit einem neuen Dach versehen, bis vor einigen Jahren als Lagerraum. auch dieser Rest musste inzwischen einer geplanten Neubebauung des Geländes weichen.

Eine Gedenktafel in der Passage auf dem Nassgelände erinnert seit 1990 in hebräischer und deutscher Sprache an die Nacht vom 9. / 10. November 1938.

Gestern und heute


Mauerreste der Wattenscheider Synagoge. Auf den Überresten der Mauern befinden sich Graffitis. Im Hintergrund sind moderne Wohnblocks zu sehen.
Reste der Wattenscheider Synagoge, die als Lagerschuppen genutzt wurden, 24. November 1983.
heute: Gedenktafel, Im Brauhof 12, Kranzniederlegung zum 9.11.2005
Gedenktafel, Im Brauhof 12, Kranzniederlegung zum 9.11.2005