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Rathauskalender

Station 16: Kriegerdenkmal am Stadtpark

Bergstraße
Menschen stehen vor den aufgestellten Statuen. Eine Gruppe von Menschen hält einen großen Blumenkranz fest.
Einweihung des Kriegerdenkmals, August 1935

Nach den Intentionen der Veteranen des 4. Magdeburgischen Infanterieregiments Nr. 67 sollte das Kriegerdenkmal an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Regimentsangehörigen erinnern. Im August 1935 wurde es eingeweiht.

Das auf einem Entwurf des Bildhauers Walter Becker basierende Denkmal bestand aus einem in Ruhrsandstein gemauerten Block; davor standen zwei überlebensgroße Krieger, die die kaiserliche Armee und die nationalsozialistische Wehrmacht symbolisierten.

Das Denkmal war ein Beispiel martialischer NS-Kunst und seine Weihe stellte den Versuch dar, die Bevölkerung ideologisch auf künftige kriegerische Auseinandersetzungen des Reiches vorzubereiten.

Im Februar 1983 sägten Unbekannte die Bronzefiguren ab. Nach öffentlich geführter Diskussion beschloss der Rat der Stadt Bochum die Wiederaufstellung des Denkmals im Stadtarchiv und die Anbringung einer aufklärenden Tafel am früheren Standort.

Filmreportage über das Soldatendenkmal

Gestern und heute


Aufnahme von zwei umgekippten Denkmalstatuen, nur die Rückseite ist sichtbar
Die "abgesägten Soldaten" in einem Depot des Grünflächenamtes, 3.Februar 1983.
heute: Denkmal mit der Tafel "Nie wieder Krieg und Faschismus. Stadt Bochum 1984" im Jahr 2007
Denkmal mit der Tafel "Nie wieder Krieg und Faschismus. Stadt Bochum 1984" im Jahr 2007