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Fahrradwege

Sich um den Radverkehr zu kümmern hat in Bochum schon lange Tradition. Bereits 1987 wurde gemeinsam mit dem ADFC (Allgmeiner Deutscher Fahrrad-Club) ein Modellprojekt für die Radverkehrsbeschilderung erarbeitet und umgesetzt. Wo möglich, wurden neue Radwege angelegt, daraus ein Alltagsnetz und ein Freizeitnetz entwickelt. Über das Alltagsnetz erreicht man öffentliche Gebäude, größere Firmen, Einkaufszentren und Vororte; das Freizeitnetz orientiert sich an Freizeitangeboten, Grüngürteln und Waldgebieten. Seit dem Jahr 1998 wird für die Belange der Radfahrer ein Fahrradbeauftragter eingesetzt. Im Juni 1999 wurde ein neu erarbeitetes und an die neuen Anforderungen abgestimmtes Radwegenetz für das Bochumer Stadtgebiet vorgestellt. Es hat bis zum heutigen Tag Bestand und wird bei jeder Straßenbaumaßnahme zur weiteren Umsetzung berücksichtigt.

Durch die Novellierung der Straßenverkehrsordnung in 1999 wurden die Breiten für Radwege und Radverkehrsanlagen geändert. Ein Radweg muss eine Mindestbreite von 1,50 Meter aufweisen. Von Radwegen, die diesen Mindestbreiten nicht mehr entsprachen, wurde die Beschilderung entfernt. Die Benutzungspflicht entfällt dort. Das heißt auch, alle Radwege, die ausgewiesen und beschildert sind, sind zu benutzen!

Die Umsetzung des Radwegekonzeptes wird weiterhin mit Nachdruck betrieben. Parallel wird in Zusammenarbeit mit dem RVR (Regionalverband Ruhr) an überregional bedeutsamen Trassen auf Bochumer Stadtgebiet gearbeitet, die eine Querung durch das gesamte Ruhrgebiet ermöglichen sollen. Bevorzugt werden stillgelegte Gleisanlagen in der Planung berücksichtigt. Ein Beispiel hierfür ist die Strecke der Erzbahntrasse, die durch einen großen Teil des Bochumer Gebietes führt, sowie die 2,2 Kilometer lange Kornharpener Bahn (Harpener Straße bis In der Grume).

Beim Amt für Geoinformation, Liegenschaften und Kataster ist eine Freizeitkarte für das Bochumer Stadtgebiet erhältlich, die nicht nur Radwege ausweist. Neu ausgewiesene Strecken führen an historischen Bauwerken, Industrieanlagen und Museen vorbei.