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Rathauskalender

Moderne Verwaltungssprache

Das “Amtsdeutsch” steht immer wieder in der Kritik. Für Bürgerinnen und Bürger wirken Briefe der Stadtverwaltung häufig schwer verständlich, unpersönlich und manchmal sogar überheblich. Dem Servicegedanken der Stadtverwaltung Bochum als Dienstleistungsunternehmen werden sie nicht immer gerecht. Dahinter steckt meist keine Absicht. Viele “alte Zöpfe” sind einfach zur Gewohnheit geworden. Für mehr Bürgernähe und - freundlichkeit - und sicher auch ein besseres Image der Verwaltung - lohnt es sich, das Amtsdeutsch genauer zu betrachten. Die Stadtverwaltung Bochum startete daher im März 2000 zusammen mit dem Germanistischen Institut der Ruhr-Universität ein Projekt, an dem sich das Sozialamt, das Bauordnungsamt, das Rechtsamt und die Organisations- und Personalentwicklung beteiligten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung stellten mit Unterstützung der Universität eine Vielzahl ihrer Texte auf den Prüfstand und entwickelten gemeinsam Verbesserungsvorschläge. Dabei standen Verständlichkeit, Beziehungsförderung und Serviceorientierung (Kooperation) im Vordergrund.

Ergebnisse dieses Projektes wurden in dem Leitfaden „Tipps zum einfachen Schreiben“ verwertet, der sich an die Beschäftigten der Verwaltung richtet. Er enthält die wichtigsten Empfehlungen im Hinblick auf Schwachstellen, die bei der Analyse der Verwaltungstexte gefunden wurden. Zahlreiche Originalbeispiele illustrieren die Empfehlungen.

Die Bochumer Stadtverwaltung hat das Engagement für eine verständliche, moderne Verwaltungssprache kontinuierlich fortgeführt und nimmt seit 2006 an dem bundesweiten Kooperationsprojekt „IDEMA-Internet-Dienst für eine moderne Amtssprache“ teil.