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Nordhausen


Nordhausen in Thüringen ist mit Bochum seit dem 17. Juni 1990, dem früheren Tag der Deutschen Einheit, städtepartnerschaftlich verbunden. Kontakte zwischen beiden Städten existieren aber nicht erst seit Beginn der offiziellen Partnerschaft; denn schon vor 100 Jahren sind die ersten Bande zwischen den Städten geknüpft worden: als Erster Bürgermeister Bochums trat am 1. September 1892 Karl Hahn aus Nordhausen sein Amt an, nachdem er bereits seit 1886 in Nordhausen in gleicher Funktion tätig war. Nordhausen wurde im Jahre 927 gegründet und erhielt 1220 die Stadtrechte. Heute leben in der Stadt rund 40.000 Menschen.

Außenaufnahme eines alten Fachwerkhauses in Nordhausen.
Nordhausen

Die Stadt Nordhausen, zwischen Kyffhäuser und Harz unmittelbar an der Goldenen Aue gelegen, ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Kreises Nordhausen im Norden des neuen Bundeslandes Thüringen. Die Stadt ist bekannt für ihre Spirituosenproduktion, vor allem für den vielfach ausgezeichneten "Nordhäuser Doppelkorn", für ihre Kautabak- und Zigarettenfabriken und ihre Dieselmotorenfabrik. Seit der Wende entwickelt sich Nordhausen allmählich auch zu einem bedeutenden überregionalen Dienstleistungszentrum. Bekannt wurde Nordhausen auch aus einem anderen Grund: Im 1943 eingerichteten Konzentrationslager "Mittelbau-Dora" pferchten die Nazis mehr als 60.000 Häftlinge aus 21. Nationen in unterirdischen Stollen zusammen und zwangen sie zur Produktion von Raketen-Waffen. Wegen dieser Waffenproduktion kam es am 3. und 4. April 1945 zu verstärkten Bombardements britischer Fliegereinheiten auf Nordhausen; 8.800 Menschen fanden den Tod und 70 Prozent der Stadt wurden zerstört. Heute ist das Gesicht der Stadt sowohl von gepflegten Parkanlagen und stadtnahen Waldgebieten als auch von der historischen Altstadt und Neubau-Gebieten im "sozialistischen" Einheitsstil geprägt.
Abbildung des Stadtwappens von Nordhausen. Auf dem gelben Hintergrund des Wappens ist ein schwarzer Adler abgebildet, der eine Krone auf dem Kopf hat.
Nordhausen Stadtwappen

Unmittelbar am historischen Stadtkern liegen die Promenade und der Stadtpark mit Rosengarten. Kunsthistorisch erwähnenswert sind das Renaissance-Rathaus mit dem Roland-Standbild, dem Symbol städtischer Freiheit und Gerichtsbarkeit, und die Altstadt mit ihren vielen, zum Teil denkmalgerecht restaurierten Fachwerkhäusern. Zwei Kirchen sind besonders interessant, nämlich der Dom zum Heiligen Kreuz, eine dreischiffige, gotische Hallenkirche mit Resten eines romanischen Kreuzganges, und die St. Blasii Kirche, eine dreischiffige, spätgotische Hallenkirche mit spätromanischem Westbau.

Beachtung verdient darüberhinaus das weiterhin bekannte Stadttheater. Und einen Besuch wert ist nicht zuletzt das Meyenburgmuseum, das ansprechend die Stadt- und Kulturgeschichte Nordhausens vermittelt.

Es wurde nach dem Nordhäuser Bürgermeister Michael Meyenburg (1491 - 1555) benannt, der ein enger Freund Martin Luthers war.

Die berühmte Harzquerbahn, Deutschlands längste Schmalspurbahn, fährt von Nordhausen aus durch die Täler des Südharzes, das heißt, sie durchquert den Harz in Süd-Nord-Richtung mit dem Endpunkt in Wernigerode und Abzweigung zum Brocken. Die bekannte Salzaquelle mit einer maximalen Schüttmenge von 1.435 Liter pro Sekunde, ist in den neuen Bundesländern die größte Quelle.

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