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Elektronische Gesundheitskarte (eGK) für Flüchtlinge in Bochum

Seit dem 1. Januar 2016 erfolgt die Krankenversorgung der in Bochum lebenden Flüchtlinge durch die Knappschaft Bochum.

Leistungsberechtigt sind Personen, die laufende Leistungen nach den §§ 1, 1a Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhalten.

Ausgenommen hiervon sind:
  • Berechtigte nach § 2 AsylbLG (Empfänger von sogenannten „Analogleistungen“)
  • Inhaber einer Verpflichtungserklärung nach § 68 Aufenthaltsgesetz
  • zeitweise Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsstaaten (die Anmeldung erfolgt hier erst zum Beginn des übernächsten Quartals)
Die an einem bestimmten Stichtag in Bochum gemeldeten Flüchtlinge wurden bei der Knappschaft Bochum angemeldet. Alle anderen werden mit ihrem Antrag auf die Gewährung von Leistungen zur Krankenversorgung bei der Knappschaft Bochum angemeldet. Die Anmeldung erfolgt ab sofort, wenn keine Notwendigkeit zu einem sofortigen Arztbesuch besteht. Andernfalls erfolgt die Anmeldung zum Beginn des nächsten Quartals und es wird ein Behandlungsschein durch den zuständigen Sachbearbeiter der Stadt Bochum ausgestellt.

Die angemeldeten Flüchtlinge erhalten von der Knappschaft eine elektronische Gesundheitskarte sowie einen Befreiungsausweis, mit welchem sie keine Zuzahlungen für ärztlich verordnete Leistungen wie z. B. Arzneimittel leisten müssen.
Für diese Dokumente werden Passfotos benötigt. Diese müssen von den Flüchtlingen selbst beschafft und umgehend bei ihrem zuständigen Sachbearbeiter eingereicht werden.

Bei Verlust der eGK oder des Befreiungsausweises können die Berechtigten sich direkt an die Knappschaft Bochum wenden (Hinweis: Es entstehen eventuell Kosten).

Die Knappschaft Bochum stellt eine notwendige, zweckmäßige und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung auf Basis ihrer Vorschriften sicher. Der Leistungsumfang richtet sich nach den §§ 4 und 6 AsylbLG.
Einige Leistungen sind von der Übernahme durch die Knappschaft ausgenommen (z.B. die Neuversorgung mit Zahnersatz sowie Vorsorgekuren). Diese Leistungen sind weiterhin bei der Stadt Bochum zu beantragen.