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Rathauskalender

Informationen der Wohngeldstelle zur Antragstellung ab 2016

Faktoren für die Wohngeldberechnung

  1. Das Einkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen (Haushaltsmitglieder).
  2. Die Höhe der Miete unter Beachtung der sog. Mietobergrenze.
  3. Die Anzahl der Haushaltsmitglieder.
Wohngeld wird nur auf Antrag gewährt und kann als Mietzuschuss - für Mietwohnungen - oder als Lastenzuschuss - für Eigenheime (bis zwei Wohnungen) und für Eigentumswohnungen - gezahlt werden.

Auch Eigentümer eines Mehrfamilienhauses können einen Wohngeldantrag für ihre im Haus selbst genutzte Wohnung stellen.

Für jeden Wohngeldfall ist eine individuelle Berechnung erforderlich, pauschale Leistungsangaben
können nicht gemacht werden.

Nettoeinkommensgrenzen

Um Wohngeld beziehen zu können, dürfen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden.

Diese sind nach der Anzahl der Haushaltsmitglieder gestaffelt und betragen ca.:

1 Haushaltsmitglied
924,00 EUR
2 Haushaltsmitglieder
1.262,00 EUR
3 Haushaltsmitglieder 1.535,00 EUR
4 Haushaltsmitglieder
2.024,00 EUR
5 Haushaltsmitglieder
2.305,00 EUR

Wohngeld wird immer vom Bruttoeinkommen berechnet, jedoch gibt es verschiedene Freibeträge je
nach Sachverhalt des Einzelfalles, die dann ungefähr zu den zuvor genannten Nettoeinkommensgrenzen
führen.

Schwerbehinderte Haushaltsmitglieder können einen Freibetrag erhalten, der sich nach dem Grad der
Behinderung richtet.

Bei Überschreitung der Einkommensgrenze besteht kein Anspruch auf Wohngeld.

Zu beachtende Grundsätze bei der Wohngeldbewilligung

  • Empfänger von sogenannten Transferleistungen, z. B. Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung, haben keinen zusätzlichen Anspruch auf Wohngeld, weil die Miete bereits über die andere Leistung berücksichtigt worden ist.
  • Es gibt nur eine Mietobergrenze ohne Unterscheidung nach Baujahr. Die Höhe ist abhängig von der Anzahl der Haushaltsangehörigen.
  • Auskunftspflicht der Geldinstitute bei Kapitalerträgen (Zinsen und sonstige Erträge aus Spareinlagen)
  • Ermächtigung zum Datenabgleich für Einkünfte aus Minijob und Renten
  • Einleitung von Bußgeld- oder Strafverfahren bei Verletzung der Mitteilungspflichten und dadurch entstandenen Wohngeldzahlungen

  • gesamtschuldnerische Haftung aller Haushaltsmitglieder bei Wohngeldüberzahlungen

Für die Antragstellung sind folgende Vordrucke erforderlich:

  1. Antrag auf Wohngeld - Mietzuschuss oder Antrag auf Wohngeld - Lastenzuschuss für Eigentum
  2. Vordruck Mietbescheinigung, zur Bestätigung durch Vermieter
  3. Verdienstbescheinigung für Arbeitnehmer, zur Bestätigung durch den Arbeitgeber oder andere Nachweise bei sonstigen Einkünften, wie z. B. Renten, Unterhalt o. Ä.
  4. Weitere Belege, je nach Sachverhalt

Weitergehende Informationen erhalten Sie in der Wohngeldstelle.

Anträge erhalten Sie bei folgenden Stellen:

  •  in der Wohngeldstelle im Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ)
  •  im Informationszentrum (Rathaus Bochum-Mitte)
  •  in den Bezirksverwaltungsstellen
  •  über den Onlineservice

Bitte beachten!
Einwohner im Bereich der Bezirksverwaltungsstelle Wattenscheid müssen ihren Wohngeldantrag auch
dort stellen, weil es eine eigenständige Wohngeldstelle gibt.

Seit dem 2. November 2016 steht den Antragstellern und Antragstellerinnen das Wohngeld-online Antragsverfahren auf der Homepage des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.
Zu erreichen über:
https://www.wohngeldrechner.nrw.de/WgRechner/wogp/cgi/call-TSO.rexx?P(wgrbstrt)