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Städtebaulicher Wettbewerb Wittener Straße

Planungsamtsleiter Eckart Kröck und Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz bei der Ausstellungseröffnung im Rahmen des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs zur Wittener Straße in Bochum, 1. September 2015. +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt
Chancen nutzen. Ideen entwickeln. Zukunft planen. Darum ging es bei dem Städtebaulichen Wettbewerb Wittener Straße, den die Stadt Bochum im Frühjahr 2015 ausgelobt hat. Gegenstand des Wettbewerbs ist ein rund 38 Hektar großes Gebiet entlang der Wittener Straße. Eine der Aufgaben war es aufzuzeigen, wie der Teil des früheren Opel-Werkgeländes künftig mit dem Stadtteil Laer verzahnt und über die Wittener Straße besser verbunden werden kann.

Eine Fachjury, bestehend aus renommierten Architekten und Stadtplanern sowie ein Sachpreisgericht (u.a. Oberbürgermeisterin Dr. Scholz, Prof. Rolf Heyer (Geschäftsführer Bochum Perspektive 2022), Prof. Elmar Weiler (Ruhr-Uni Bochum) und weiteren Persönlichkeiten) wählten die Sieger des Wettbewerbs aus. Zehn Büros hatten ihre Arbeiten eingereicht. Das Büro „skt Umbaukultur/Architekten, Bonn“ hat den überzeugendsten Entwurf vorgelegt und erhielt den ersten, mit 25.600 Euro dotierten, Preis. Den zweiten Preis (19.200 Euro) erhielt das Büro „Reicher Haase Accociierte GmbH, Dortmund“. Auf den dritten und vierten Platz gelangten die Büros 711 Labor für Urbane Orte und Prozesse, Stuttgart sowie Studioinges Architektur und Städtebau, Berlin. Die Arbeiten der vier Preisträger sowie Auszüge aus dem Protokoll der Preisgerichtssitzung stehen zum Download zur Verfügung.

Die Architekten Jens Trautmann und Ines Knye bei der Ausstellungseröffnung im Rahmen des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs zur Wittener Straße in Bochum, 1. September 2015. +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt
„Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung der Fläche in Laer“, so Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz bei der Eröffnung der Ausstellung mit den Entwürfen im technischen Rathaus.

Und Enno Fuchs, Geschäftsführer der Bochum Perspektive 2022, ergänzt: „Das Gelände des Opelwerks ist eine eigene Welt. Und die wollen wir nach außen öffnen.“

Der Stadtplaner Prof. Kunibert Wachten stellte die Entwürfe vor, erklärte den interessierten Zuhörern die Unterschiede der Wettbewerbsarbeiten und lobte den Siegerentwurf. „Die Arbeit zeugt von einem hohen Feingefühl für die Laerer Seite.“

Der erste Preisträger soll nun „vertiefende Planungsaussagen für Teilbereiche“ sowie „Gestaltungsleitlinien“ erarbeiten und dessen Entwurf ist Grundlage für die weitere Planung. Der Zeitraum einer möglichen Realisierung ist aber noch nicht festzulegen.

Die ersten vier Preisträgerentwürfe mit Erläuterungstext und Auszug aus dem Juryprotokoll:

Weitere Informationen:

(9. September 2015)