Internationaler Frauentag:
Besuch bei den Müttern des Grundgesetzes

Foto1: Empfang anlässlich des Internationalen Frauentages am 08.03.2019. Foto: André Grabowski / Stadt Bochum, Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation

„Frauen eine Stimme geben“: Unter diesem Motto haben sich am Internationalen Frauentag, 8. März, 150 Akteurinnen im Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte zu den Erfolgen und Aufgaben in der Gleichstellungsarbeit ausgetauscht. Den passenden Rahmen dafür bot die dortige Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“. Sie erinnert unter anderem an die ersten weiblichen Abgeordneten in der Weimarer Nationalversammlung 1919.

Verabschiedet wurde das Grundgesetz vor 70 Jahren - seit 25 Jahren enthält es auch den Staatsauftrag zum aktiven Handeln: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Daran erinnerte Regina Czajka, städtische Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin des Referates für Gleichstellung, Familie und Inklusion bei dem Frauenempfang. Die bisher erreichten, von Frauen oft hart erkämpften, Fortschritte griffen zwei unterhaltsame Kurzfilme auf, die das Archivkino an dem Nachmittag anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts zeigte.

Foto 2: Empfang anlässlich des Internationalen Frauentages am 08.03.2019. Foto: André Grabowski / Stadt Bochum, Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch nutzte als Gastgeber den Empfang, um die Akteurinnen aufzurufen, von ihrem Stimmrecht bei der Europawahl am 26. Mai Gebrauch zu machen: „Nicht um einzelne Parteien, sondern um die Demokratie zu stärken.“

(12. März 2019)

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