Ausgabe der „Bochum-Pässe“ jetzt in den Bürgerbüros

Foto: Der sogenannte Bochum-Pass (Fotomontage), 06.02.2019. +++ Montage: Lutz Leitmann / Stadt Bochum

In Bochum gibt es seit vielen Jahren den „Bochum-Pass“ - ein Vergünstigungsausweis für den Besuch zahlreicher kultureller Einrichtungen in Bochum, der Personen mit geringen Einkünften zur Verfügung steht. Mit dem „Bochum-Pass“ ist es nicht nötig, an der Kasse einen Sozialleistungsbescheid vorzuzeigen, um die entsprechende Vergünstigung zu erhalten. Jährlich werden rund 1.700 Bochum-Pässe ausgegeben.

Ab Montag, 4. Februar, wird der „Bochum-Pass“ nicht mehr im Amt für Soziales ausgegeben, die Leistungsempfängerinnen und -empfänger bekommen stattdessen die Wahl zwischen mehreren Ausgabestellen in Form der  Bochumer Bürgerbüros. Einen „Bochum-Pass“ erhalten können Personen im laufenden Bezug von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts. Darunter fallen die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II / „Hartz IV“), die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie die Hilfe zum Lebensunterhalt (beides SGB XII) und die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Wer einen „Bochum-Pass“ erhalten möchte, vereinbart einen Termin in einem der Bürgerbüros und sucht dann das betreffende Bürgerbüro auf. Die Terminvereinbarung funktioniert online über die städtische Homepage, telefonisch über die neue Behördennummer 115 und auch persönlich an den Infotheken der Bürgerbüros.

Für die Bearbeitung und Ausstellung des Bochum-Passes werden nach wie vor folgende Unterlagen benötigt:

  • aktueller Leistungsbescheid (und falls der keine Angabe über die Dauer seiner Gültigkeit hat: ein Kontoauszug mit dem aktuellen Zahlungseingang)
  • aktuelles Ausweisdokument (zum Beispiel Personalausweis, Reisepass)

Personen mit geringen Einkünften, die aber keine der oben genannten Sozialleistungen beziehen, können unverändert beim Amt für Soziales prüfen lassen, ob ihnen der „Bochum-Pass“ trotzdem zusteht.

(1. Februar 2019)