Kooperation im Konzern – gemeinsame Ausbildung von LKW-Fahrerinnen und Fahrern

Foto 1: Mitarbeiter von Technischem Betrieb und Feuerwehr sowie der städtischen Tochterunternehmen BOGESTRA, Umweltservice Bochum (USB) und Stadtwerke Bochum vor einem Fahrschul-Lkw, aufgenommen am 05.12.2018 auf dem BOGESTRA-Betriebshof an der Engelsburger Straße in Bochum.

Die Stadt und ihre Gesellschaften gehen einen weiteren Schritt der Kooperation. Ab 1. Januar 2019 wird die LKW-Fahrausbildung zentral organisiert.

Im Konzern Stadt Bochum sind rund 500 LKW täglich im Einsatz. LKW fahren ist eine echte Herausforderung. Wer einen Führerschein macht, braucht eine gute und qualifizierte Ausbildung - theoretisch und praktisch. Bisher kümmerte sich jede Gesellschaft allein um die LKW-Ausbildung. Diese Kompetenzen werden nun gebündelt, denn die Bedarfe konnten nicht immer zeitgerecht erfüllt werden.

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und die Vorstände und Geschäftsführungen der städtischen Gesellschaften (BOGESTRA, USB Bochum GmbH, Stadtwerke Bochum GmbH) unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Ausbildung von LKW-Fahrerinnen und Fahrern. Jährlich können zukünftig rund 60 Ausbildungen im Rahmen dieser Kooperation durchgeführt werden.

„Ich freue mich über diese gelungene Kooperation“, sagt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. „Hier wird deutlich, dass auch in kleineren Bereichen Zusammenarbeit sinnvoll ist.“
Die Stärkung des Wir-Gefühl ist ein wichtiges Ziel der Kooperation. Und: eine Einsparung von fast 100.000 Euro im Konzern ist pro Jahr möglich.

Was beinhaltet die gemeinsame Ausbildung?

  • Die LKW-Fahrausbildung umfasst einen theoretischen sowie einen praktischen Teil in dem Fahrstunden auf einem LKW absolviert werden - beides wird zukünftig bei der BOGESTRA durchgeführt.
  • Im Rahmen eines gesetzlich vorgeschriebenen Weiterbildungsprogramms sind zusätzlich durch alle Führerscheininhaber regelmäßige Modulschulungen zu absolvieren - sie werden beim USB Bochum durchgeführt.

Die Kooperationsidee entstand im Rahmen der strategischen Haushaltsentwicklung. Unter der Überschrift „Shared Service“ wird an verschiedenen Themen gearbeitet, bei denen Kooperationen im Konzern notwendig und sinnvoll sind. Neben der Nutzung von Synergien im Konzern führen Kooperationen auch zu einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und die im Konzern vorhandenen Kompetenzen werden optimal genutzt.

(2. Januar 2019)