Änderungen bei Kfz-Angelegenheiten ab 1. Januar 2018

Erstmalige Zulassung bestimmter Fahrzeuge

Für die Anmeldung von Fahrzeugen mit besonderen Emissionsklassen empfiehlt das Straßenverkehrsamt Fahrzeugnutzern ab dem 1. Januar 2018 neben der Zulassungsbescheinigung Teil II auch die internationale Herstellerbescheinigung (COC) vorzulegen. Folgende Fahrzeuge sind davon betroffen: Bei Pkws Mehrzweckfahrzeuge zur Beförderung von maximal acht Personen, Fahrzeugklasse M1 und bei Lkws die Fahrzeuge zur Güterbeförderung bis 3,5 Tonnen Gesamtmasse, Fahrzeugklasse N1.

Die internationale Herstellerbescheinigung ist notwendig, um alle erforderlichen technischen Daten zu erfassen. Bei Rückfragen steht das Straßenverkehrsamt, Bulksmühle 17, unter der Rufnummer 0234 / 910-82 82 zu folgenden Öffnungszeiten zur Verfügung: montags und donnerstags 8 bis 16 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr sowie nach Terminvereinbarung.

(18. Dezember 2017)

Teilweise zentrale Bearbeitung im Straßenverkehrsamt

2018 wird ein neues und modernes Software-Verfahren im Kfz-Zulassungsbereich eingesetzt.

Für jeden Arbeitsplatz, der mit dieser Software ausgestattet wird, muss eine Lizenzgebühr entrichtet werden. Um die Kosten gering zu halten, den Service aber so optimal wie möglich anbieten zu können, hat die Stadtverwaltung vor diesem Hintergrund die Entscheidung getroffen, ab 1. Januar 2018 alle Kfz-Angelegenheiten, für die die neue Software einzusetzen ist, zentral beim Straßenverkehrsamt erledigen zu lassen. Für einen optimalen Service im Bürgerbüro Mitte und den bezirklichen Außenstellen wird die Erledigung folgender Angelegenheiten auch weiterhin dort angeboten:

  • Ausgabe von Feinstaubplaketten
  • Ausstellung von Bewohnerparkausweisen
  • Anschriften- und Namensänderungen in Zulassungsbescheinigungen für Kraftfahrzeuge, die in Bochum zugelassen sind


Meldebehördliche Anliegen, wie zum Beispiel An- und Ummeldungen von Personen, die bisher im Straßenverkehrsamt bearbeitet werden konnten, werden dann zukünftig in den Bürgerbüros geklärt.

(18. Dezember 2017)