Verkehrskonzept Bochum-Nord: Bürger können sich noch zwei Wochen beteiligen

Infostand zum Verkehrskonzept Nord
Eine positive Zwischenbilanz ziehen die Stadtverwaltung und das Planungsbüro „Planersocietät“ zum Verkehrskonzept Bochum-Nord. Der Infostand auf dem Gerther Marktplatz und die beiden Planungsradtouren waren gut besucht und es gab zahlreiche Anregungen. Noch zwei Wochen können Bürgerinnen und Bürger im Internet Vorschläge in einem „Ideenmelder“ eintragen.

„Der Dialog mit den Menschen in dem 30.000 Einwohner zählenden Stadtbezirk ist unerlässlich“, erklärt Birgit Venzke, Abteilungsleiterin für Städtebau und Mobilität im Stadtplanungsamt. Sie sieht das Beteiligungsprogramm als grundlegend an: „Wir brauchen die Meinungen und Ideen der Bürger, um zielgerichteter weiterarbeiten zu können.“

Die bisher eingebrachten Anregungen beziehen sich etwa auf Verkehrsprobleme auf der Dietrich-Benking-Straße und am Castroper Hellweg, auf fehlende Ampeln oder auf die verbesserungswürdige Situation für Radfahrer entlang vieler Straßen. Eine erste Idee der Bürgerinnen und Bürger betraf beispielsweise die senioren- und kinderfreundlichere Gestaltung der Fußgängerzone in Gerthe. Auch die Aufwertung der Bus- und Straßenbahnhaltestelle „Heinrichstraße“ zu einem hochwertigen Verknüpfungspunkt wurde bei den Planungsradtouren gewünscht.

Infostand zum Verkehrskonzept Nord

Noch bis zum 13. Oktober gibt es die Möglichkeit, über eine Internetplattform Hinweise und Anregungen zu geben. Die Adresse lautet www.buergerbeteiligung.de/verkehr-bochum-nord. „Die Plattform ist sehr nutzerfreundlich und einfach gestaltet, und bereits vorhandene Vorschläge können kommentiert und diskutiert werden“, erläutert Michael Frehn, Geschäftsführer des Büros „Planersocietät“ aus Dortmund, das das Verkehrskonzept erarbeitet. Es lohnt sich also nachzuschauen, ob es Reaktionen auf die eigene Idee gab. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass eine Menge konstruktiver Anregungen zusammengetragen wird“, so Michael Frehn.

Die Ergebnisse werden von der Stadtverwaltung und dem Planungsbüro in den weiteren Arbeitsschritten aufgegriffen. „Eine Informationsveranstaltung zu den entwickelten Maßnahmen ist für Frühjahr 2018 geplant“, gibt Michael Frehn Ausblick auf die weiteren Schritte der Bürgerbeteiligung.

(29. September 2017)