ÖPNV in Bochum


Der "Nahverkehrsplan Bochum 2017, zweite Fortschreibung" zur  Beschlussvorlage 20171329 steht hier zur Verfügung
Der Öffentliche Personennahverkehr in Bochum

Bochum ist ohne guten und attraktiven Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nicht vorstellbar. Das Zusammenspiel zwischen Bahn- und Buslinien innerhalb des Stadtgebietes und die gute Verknüpfung zu den benachbarten Städten, einschließlich der regionalen Schienenangebote, sind wichtige Bausteine für die lebendige Stadtstruktur. Der Nahverkehrsplan bildet den Rahmen für die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs. Der Nahverkehrsplan der Stadt Bochum wurde im Dezember 1997 beschlossen und in 2009 erstmalig fortgeschrieben.

Zweite Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Bochum

Beratung in den politischen Gremien, Beschlussfassung


Der Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität nahm den Entwurf der zweiten Fortschreibung des Nahverkehrsplans – Stand November 2016 (Dateigröße 21 MB) – zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung, das formale Beteiligungsverfahren durchzuführen. Dieses ist nun abgeschlossen. Die Verwaltung griff einige Anregungen auf und arbeitete sie in die aktuelle Entwurfsfassung (Stand Oktober 2017) ein. Diese wird nun den politischen Gremien vorgelegt (Vorlagen-Nr. 20171329).

In dem überarbeiteten Entwurf werden neue Liniennummern vorgeschlagen.

Stand 11 / 2016
Stand 10 / 2017
CE31
350
333
323 (seit August 2017 geänderter Linienweg in Herne)
345 A
355
345 B
345
346 A
344
346 B
346
360 West
352
360 Ost
358
374
339
Neu 4 (NVP EN-Kreis)
374

Darüber hinaus enthält der Entwurf zum Stand Oktober 2017 Aktualisierungen, die in grüner Schrift kenntlich gemacht sind.

Liniennetzgutachten

Im Zusammenhang mit der Fortschreibung ließ die Verwaltung vorab das Bus- und Bahnliniennetz von dem Gutachterbüro PTV Transport Consult GmbH prüfen. Ziel der Untersuchung war es, den ÖPNV in Bochum attraktiv und zukunftssicher, aber gleichzeitig auch wirtschaftlich zu gestalten. Erstmalig konnten die Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld über das Internet und in einem Workshop ihre Wünsche und Ideen zum ÖPNV beitragen. Die Analyse des derzeitigen Liniennetzes bildete gemeinsam mit den Anregungen der Bürgerinnen und Bürger die Grundlage für den Entwurf einer Neukonzeption des Liniennetzes. Das Konzept sieht eine konsequente Anpassung an den geplanten 15/30-Minuten Takt der S-Bahn ab Ende 2019 vor. Die wichtigsten Eckpunkte:
  • Alle Linien verkehren im 60/30/15-Minuten-Taktraster (Ausnahme CampusLinie U35).

  • Der Takt der Straßenbahn wird abschnittsweise, insbesondere in den Hauptverkehrszeiten, verdichtet. An zwei Außenästen ist eine Ausdünnung vorgesehen, die im Busnetz kompensiert wird.

  • Neue Direktverbindungen mit Bussen werden aufgebaut, so dass weitere umsteigefreie Fahrtmöglichkeiten bestehen und z. B. die CampusLinie U35 entlastet wird.

  • Verbindungen, mit einer hohen Nachfrage bzw. Potenzial werden erhalten und gefördert (z.B. Wattenscheid – Höntrop – Weitmar – Ruhr-Uni).

  • Linien mit einer schwachen Nachfrage werden eingestellt ohne Erschließungslücken zu hinterlassen.

  • Eine enge Verzahnung zwischen den Buslinien, den Straßenbahnlinien und der Stadtbahn führt zu günstigen Umsteigemöglichkeiten, so dass Fahrgäste ihr Ziel gut erreichen können.
Ergebnisse: