Sozialhilfe in Einrichtungen (Heime)

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Welche Dienstleistung suche ich, bin ich hier richtig?

Wenn die ambulante pflegerische Versorgung nicht mehr möglich ist, ist es oft unumgänglich, die Pflege in einer stationären Einrichtung sicherzustellen. In vielen Fällen reichen dann eigene Einkünfte, Vermögen, Pflegewohngeld und die Leistungen der Pflegekasse nicht aus, um die Kosten zu decken.

Nachfolgend einige Informationen bezüglich der Beantragung und Voraussetzungen dieser Hilfeleistung.


Was wird vorausgesetzt oder ist zu beachten?

Die Hilfe setzt ein, sobald dem Sozialhilfeträger die Notlage bekannt wird (frühester Beginn der Hilfeleistung). Hierzu ist die bloße Mitteilung über die Heimaufnahme noch nicht ausreichend. Es muss zumindest deutlich angezeigt werden, dass mutmaßlich wirtschaftliche Bedürftigkeit vorliegt oder durch die Heimkosten ausgelöst wird.

Um einen Anspruch auf Sozialhilfe prüfen zu können, kann beim Amt für Soziales ein entsprechender Antrag gestellt werden.

Hierfür werden Nachweise, aus denen sich die aktuellen Einkommens- und Vermögensverhältnisse ergeben, benötigt. Hat die pflegebedürftige Person noch einen Ehe-oder Lebenspartner, sind auch von diesem die entsprechenden Unterlagen beizubringen. Lebt der Ehegatte noch im eigenen Haushalt, sind auch Belege über Miete, Versicherungen und ähnliches einzureichen.

Zur Deckung der Heimpflegekosten hat ein alleinstehender Pflegebedürftiger sein gesamtes verwertbares Vermögen bis auf einen Vermögensfreibetrag in Höhe von 5.000 Euro einzusetzen. Ist noch ein  Ehepartner vorhanden, beträgt die Vermögensfreigrenze für beide Eheleute zusammen 10.000 Euro.

Es sollte mindestens Pflegegrad 2 vorliegen.

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Datenschutz.


Was benötige ich oder muss ich mitbringen?

  • Personalausweis oder Familienbuch/Geburtsurkunde
  • Scheidungsurteil*
  • Schwerbehindertenausweis*
  • Beschluss des Amtsgerichtes über eingerichtete Betreuung* oder sonstige Vollmachten*
  • sämtliche Einkommensnachweise (zum Beispiel letzte Rentenanpassungsmitteilungen)
  • Girokontoauszüge der letzten drei Monate
  • Nachweis über Höhe der Miete sowie Nebenkosten 
  • Nachweis über die Höhe von Versicherungsbeiträgen*
  • Vermögensnachweise, unter anderem: Bargeld, Sparkonten (aktuelle Saldenbescheinigung, Zinsbescheinigungen für drei zu benennende Kalenderjahre), Wertpapiere, aktuelle Werte von Sterbe- und Lebensversicherungen, Nachweise über Haus- und Grundvermögen (bei übertragenem Haus- und Grundvermögen: Übertragungsvertrag, Grundbuchauszug),
  • Bestattungsvorsorgevertrag 
  • Namen und Anschriften der Kinder
(*soweit vorhanden)

Darüber hinaus können Mittel im Rahmen der Bestattungsvorsorge freigelassen werden. Nähere Informationen erteilt die zuständige Sachbearbeitung im Einzelfall.


Wo muss ich wann hin?

Foto des Verwaltungsgebäudes


Bildungs- und Verwaltungszentrum - Foto des Verwaltungsgebäudes

Adresse / Kontakt


Adresse:
Bildungs- und Verwaltungszentrum
Gustav-Heinemann-Platz 2-6
(Postanschrift) 44777 Bochum
(Navigation) 44787 Bochum

Öffnungszeiten


Montag, Mittwoch und Donnerstag:
09:00 bis 13:00 Uhr


Außerhalb dieser Zeiten ist eine Terminvereinbarung möglich.

Anfahrt/Standort


Lageplan Bochumer Rathaus mit Bildungs- und Verwaltungszentrum und Technischem Rathaus


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Parkmöglichkeiten

Parkmöglichkeiten bietet das Parkhaus P3 am Rathaus / Bildungs- und Verwaltungszentrum.

Barrierefreier Zugang

Das Verwaltungsgebäude besitzt drei Fahrstühle und ist ebenerdig zugänglich.


Wer ist meine Ansprechperson?

Bitte erfragen Sie Ihre zuständige Ansprechperson bei:

Frau Otten, Telefon: 0234 910-14 97
Frau Krüger, Telefon: 0234 910-20 90
Frau Bäumer, Telefon: 0234 910-27 0

Für den Bezirk Wattenscheid:
Frau Schnieke, Telefon: 0234 910-6345