Ostpark - Neues Wohnen -

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Aktuelles

Aktuelles zum Projekt OSTPARK - Neues Wohnen

Ostpark Feldmark Quartiersplatz

NRW.URBAN erhält Zuschlag für Quartier Feldmark und Bachlauf

Am 7.November 2017 wurde der Vertrag von Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke und NRW-URBAN-Geschäftsführer Ludger Kloidt unterzeichnet. Die NRW.URBAN GmbH wird als treuhänderischer Entwicklungsträger das Quartier Feldmark und das Entwässerungssystem mit den zugehörigen Freiflächen bis zur A43 entwickeln. Als Dienstleister für die Stadt wird NRW.URBAN die Finanzierung des Projektes besorgen, die Baumaßnahmen für die Erschließung ausschreiben und bis zum Abschluss der Ausführung begleiten. Auch die Vermarktung der Grundstücke im Quartier Feldmark erfolgt über NRW.URBAN. Der Start der Vermarktung ist für Mitte 2018 vorgesehen.

Die aktuelle Pressemitteilung mit Links zu Plänen und einem Video finden Sie hier:

Großprojekt "Ostpark": NRW.URBAN erhält Zuschlag für erstes Quartier und Bachlauf

Sehen Sie auf unserem Youtube-Kanal den Film zum Bauprojekt Ostpark



Machbarkeitsstudie Brücke-Sheffield-Ring


Eine durchgängige Wegeverbindung entlang des neuen Bachlaufs vom Quartier Feldmark in Altenbochum bis zum Quartier Havkenscheider Höhe in Laer war von Beginn der Planungen an Ziel der Verwaltung und wird auch von Politik und Öffentlichkeit sehr begrüßt. Die Route kann das Freizeitwegenetz in den Grünflächen attraktiv ergänzen, stellt aber keine Hauptverbindung im Netz der Stadt Bochum dar. Eine wichtige Stelle ist die barrierefreie Überquerung des Sheffield-Rings für Fußgänger und Radfahrer.

Die Verwaltung hat zunächst intern verschiedene Varianten und Alternativen vorgeprüft.

a) Wegestrecke ohne Brücke
b) Unterführung
c) Rampen auf dem Lärmschutzwall
d) Kombination aus Rampen und Treppenanlage
e) „große Lösung“ zum Beispiel Aufzüge 

a) Die Wegestrecke ohne zusätzliche Brücke führt vom Wasserplatz am Ende der geplanten Hauptachse parallel zum Lärmschutzwall nach Norden, über die Brücke der Straße Feldmark und anschließend über den bereits vorhandenen Weg entlang des Sheffield-Rings nach Süden. Die Strecke hat eine Länge von rund 450 Metern.

b) Eine Unterführung würde auf Grund der Geländeverhältnisse eine sehr lange Rampe benötigen. Dies würde massiv in den städtebaulichen Entwurf und die Gestaltung des öffentlichen Raums eingreifen. Damit eine Unterführung gerne angenommen wird, muss sie breit und hoch genug und gut ausgeleuchtet sein. Der Aufwand und die Kosten sind gegenüber der zu erwartenden Nutzeranzahl so hoch, dass diese Variante im Ergebnis nicht weiter verfolgt wurde.

c) Der Anfang einer Rampe auf dem Lärmschutzwall sollte möglichst nah am Wasserplatz liegen. Sonst entständen Umwege, die die Akzeptanz der Querungsmöglichkeit vermindern. Außerdem ist zu beachten, dass die Rampe die erforderliche Breite und Steigung erhält und gleichzeitig die Stützfunktion des Walls für die darauf stehende Wand erhalten bleibt.

d) Aus diesen Vorüberlegungen heraus fiel die Entscheidung, ein externes Ingenieurbüro prüfen zu lassen, ob direkt am Wasserplatz, also ab dem Ende der Hauptachse im Quartier Feldmark, eine Rampen- und/oder Treppenanlage möglich ist. Dabei waren die Höhe des Sheffield-Rings und der darauf fahrenden Fahrzeuge, die Höhe des geplanten Lärmschutzwalls mit Lärmschutzwand und auch die Geländehöhen auf der anderen Seite des Sheffield-Rings zu beachten. Die Querung sollte barrierefrei sein und möglichst wenig in den Eichenhain östlich des Rings eingreifen. Außerdem waren die Anforderungen an den Lärmschutz einzuhalten und daher eine versetzte Öffnung der Lärmschutzwand oder aber eine Querung oberhalb der Lärmschutzwand vorzusehen.

Anhand der durch das Büro erstellten Skizzen und deren Diskussion in den Fachämtern wurde deutlich, dass es keine Möglichkeit gibt, den Sheffield-Ring mit einer einfachen Treppen- und Rampenanlage an dieser Stelle barrierefrei zu queren. Aufgrund dieses Ergebnisses wurde auf eine umfassende Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie verzichtet und so Kosten eingespart. Das beauftragte Büro hat die Ergebnisse in Kurzform dokumentiert.

e) Auch größere Lösungen, wie eine Aufzuganlage zu installieren oder ein Brückenbauwerk vergleichbar der Erzbahnschwinge vorzusehen, wurden durchdacht. Die Bau- und Folgekosten solcher Konstruktionen stehen jedoch an dieser Stelle in keinem Verhältnis zu ihrem Nutzen.

Die verschiedenen Prüfungen haben daher ergeben, dass es aus technischen und wirtschaftlichen Gründen keine zusätzliche Brücke über den Sheffield-Ring geplant wird. Stattdessen soll die vorhandene Verbindung in Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten überprüft werden. 

Die Dokumentation zur Machbarkeitsstudie finden Sie hier: Downloads



Was bisher geschah

Hintergrund

Die Stadt Bochum entwickelt mit dem Ostpark drei neue attraktive Wohnstandorte, die eng mit Grünflächen und der freien Landschaft verbunden sind. Mit dem Projekttitel „Ostpark - Neues Wohnen“ realisiert die Stadt Bochum in den nächsten 15 bis 20 Jahren auf einem Areal, das von Altenbochum bis Laer reicht, schrittweise ein Wohnungsbauprojekt, das unterschiedliche Gebäudetypen vorsieht und ein breites Spektrum an Nutzergruppen auf dem Wohnungsmarkt anspricht. Hierdurch entstehen auch positive Impulse für die Stadtteile Altenbochum und Laer.
Der Rat der Stadt Bochum hat im Dezember 2013 eine städtebauliche und landschaftsplanerische Rahmenplanung beschlossen, die als Basis für die weiteren Planungsschritte in den nächsten Jahren dient.

Die Rahmenplanung sieht drei eigenständige Wohnquartiere vor, die sich jeweils in die bestehende Stadtstruktur einfügen und eine neue Siedlungskante zum Freiraum bilden:
  • Im Westen: das Quartier Feldmark auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei in Altenbochum
  • Im Zentrum: das Quartier Havkenscheider Park mit neuen Bauflächen auf dem heutigen Sportplatz
  • Im Osten: das Quartier Havkenscheider Höhe, das sich nördlich des Werner Hellwegs auf einer Hanglage erstreckt.

Rahmenplan Ostpark - Neues Wohnen 2013
Rahmenplan 2013


Viele der neuen Wohnungen werden einen direkten Blick in die freie Landschaft haben. Jedoch wird der Freiraum nicht abgeriegelt, sondern im Gegenteil durch zahlreiche Wegebeziehungen neu erlebbar gemacht und aufgewertet. Verbunden werden die Quartiere durch einen neuen Wasserlauf, der das Regenwasser aufnimmt und als Erlebnisraum zur Naherholung gestaltet wird.

Außerdem enthält die Planung neue Spielflächen und umfangreiche Grünflächen, die zum Teil im Zusammenhang mit dem neuen Wasserlauf stehen.
Die Realisierung soll schrittweise und langfristig erfolgen, je nach Situation auf dem Wohnungsmarkt. Begonnen wird im Quartier Feldmark an der Immanuel-Kant-Straße, weil hier bereits Straßen vorhanden sind, die für die neue Bebauung mitgenutzt werden können.

Für die neuen Wohnquartiere werden keine neuen Freiflächen in Anspruch genommen. Stattdessen greift die Stadt auf Flächen zurück, die entweder bereits baulich geprägt sind, oder die in einem Bebauungsplan als Bauland ausgewiesen sind.

Weiterentwicklung des Rahmenplans

Seit dem Grundsatzbeschluss im Dezember 2013 wurde der Rahmenplan immer wieder weiterentwickelt. Nachdem in den Jahren 2014 und 2015 eine intensive Bürgerbeteiligung mit Workshops und Informationsveranstaltungen stattgefunden hat, arbeitete die Verwaltung intensiv daran die Planungen zum Projekt Ostpark - Neues Wohnen zu verfeinern und konkreter in Richtung Umsetzung zu führen.

Intensive Öffentlichkeitsbeteiligung in 2014 und 2015

Der Start der Öffentlichkeitsbeteiligung fand am 24. Juni 2014 in einer Bürgerinformationsveranstaltung in der Evangelischen Hochschule statt. Hier konnte man sich nicht nur informieren, sondern an unterschiedlichen „Thementischen“ mit den Ansprechpartnern aus Verwaltung und Vereinen ins Gespräch kommen. Viele Anlieger, Vereine und Verbände sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich in die Planung einzubringen.

Daran anschließend wurden zwei Planungsforen durchgeführt: Das erste Planungsforum beschäftigte sich mit dem Westteil des Rahmenplans, dem Quartier Feldmark in Altenbochum, das zweite Planungsforum konzentrierte sich auf den Ostteil des Rahmenplans - das Quartier Havkenscheider Höhe in Laer. In beiden Foren wurde mit einer begrenzten Teilnehmerzahl von 40 Personen an einem Samstag intensiv über die Details der Rahmenplanung diskutiert. Dabei bot sich für Bürger aus der Nachbarschaft ebenso wie für künftige Bauherren und Mieter die Gelegenheit, mit Vertretern der Stadtverwaltung sowie einigen Akteuren aus der Wohnungswirtschaft und Multiplikatoren aus dem Stadtteil in Kleingruppen zu den Themen Wohnen und Städtebau, Freiraumplanung, Verkehr und Energie Vor- und Nachteile von Umsetzungsideen zu erörtern und Änderungsvorschläge zu skizzieren. Vertreter der Politik wurden dazu eingeladen die Diskussionen der Bürger zu verfolgen.

Hinweis: Hier gelangen Sie zur Dia-Show Planungsforum Feldmark



Zum Abschluss der Bürgerbeteiligung zur Rahmenplanung wurde noch einmal in einer öffentlichen Informationsveranstaltung über das Ergebnis der Planungsforen zu den Quartieren Feldmark und Havkenscheider Höhe berichtet. Dabei wurde der veränderte Rahmenplan vorgestellt und Gelegenheit gegeben inhaltliche Rückfragen zu stellen.

Rahmenplan Ostpark - Neues Wohnen 2014

Rahmenplan Ostpark - Neues Wohnen 2016



Externe Fachingenieure nehmen Arbeit auf

Im März 2016 nahmen die Ingenieure von BPR (Osnabrück) und Ramboll Studio Dreiseitl (Überlingen) ihre Arbeit auf. Sie planen die Straßen, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Entwässerungsanlagen für das Quartier Feldmark und den Wasserlauf. Das städtebauliche Konzept für das Quartier Feldmark wurde auf Grundlage der Ingenieurplanungen verfeinert und bildet die Basis für den Bebauungsplan 900.

In großen Schritten zu Umsetzung

Im April 2016 wurde der überarbeitete Rahmenplan „OSTPARK - Neues Wohnen“ von der Politik erneut beschlossen. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung 2014/15 sind darin eingearbeitet.

Der Rahmenplan soll durch mehrere Bebauungspläne im Detail ausgearbeitet werden. Die Zuschnitte der Bebauungspläne wurden so angepasst, dass die Bauabschnitte gut umgesetzt werden können:
  • Bebauungsplan 900: Quartier Feldmark + Wasserlauf bis zur A43
  • Bebauungsplan 901: Quartier Havkenscheider Höhe
  • Bebauungsplan 932: Quartier Feldmark Ost - Bereich zwischen Friedhof Altenbochum und Sheffield-Ring

Zusätzliche Bauflächen im Quartier Havkenscheider Höhe

Am 13. Dezember 2016 wurde politisch beschlossen, rund 8.000 m² zusätzliche Netto-Bauflächen im Quartier Havkenscheider Höhe bereitzustellen. Die Flächen am nördlichen Rand des Quartiers mit Blick in die freie Landschaft sind für Mehrfamilienhäuser vorgesehen.

Pioniergrundstücke

Zwei Mehrfamilienhaus-Grundstücke wurden schon vorab vermarktet: Eines an der Havkenscheider Straße und ein weiteres an der Immanuel-Kant-Straße in der Nähe der Evangelischen Hochschule. Für letzteres wurde Anfang 2017 ein Bestgebotsverfahren gestartet werden. Ziel eines Bestgebotsverfahrens ist es, einen engagierten Investor und ein maßgeschneidertes architektonisches Konzept zu finden. Das Verfahren Immanuel-Kant-Straße ist dabei Vorbild für die weitere nachhaltige Quartiersentwicklung im Ostpark. In dem Wettbewerbsverfahren wurden das architektonische Konzept in Kombination mit dem Kaufpreis verschiedener Investoren miteinander vergleichen.

Informationsveranstaltung zum Sachstand des Projektes OSTPARK - Neues Wohnen mit der Abschlussveranstaltung Plan4Change

Externe Ingenieure waren seit März 2016 damit beauftragt, die Straßen, Freianlagen und Ingenieurbauwerke für die Entwässerung zu planen, damit diese in die Bebauungspläne übernommen werden können. Erste Pioniergrundstücke an der Immanuel-Kant-Straße sowie Havkenscheider Straße wurden vermarktet. Die europaweite Ausschreibung für die Beauftragung eines treuhänderischen Entwicklungsträgers wurde abgeschlossen. Interne Workshops und Gutachten brachten neue fachspezifische Ergebnisse und fanden Berücksichtigung in der Rahmenplanung. Nicht zuletzt verhalfen Modellierungen aus dem Klimaanpassungsprojekt Plan4Change zu Anpassungen der Planung, vor allem in Bezug auf die Aspekte Hitze, Frischluft und Regenwasser.
Um einen Überblick über den aktuellen Sachstand zu vermitteln und die Gelegenheit für Rückfragen zum derzeitigen Projektstatus zu geben fand am 26. September 2017 eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich über den Planungsstand zu informieren. Neben Kurzvorträgen, die einen Überblick über das Gesamtprojekt gaben, standen Ansprechpartner der Verwaltung sowie externe Experten während der gesamten Veranstaltungsdauer im Foyer der Evangelischen Hochschule für Rückfragen zur Verfügung. Im Rahmen dieser Veranstaltung fand auch die Abschlussveranstaltung zu dem dreijährigen Forschungsprojekt Plan4Change statt, zu dem es einen eigenen Thementisch sowie einen Vortrag gab.

Rahmenplan Ostpark - Neues Wohnen 2017


Plan4Change

In der Zeit von Oktober 2014 bis September 2017 wurde das Projekt Ostpark von dem Forschungsprojekt Plan4Change begleitet. Als Verbundprojekt setzte es sich mit der Anpassung an den Klimawandel in der Praxis auseinander: Das Projekt begleitete die Planung und Entwicklung des Ostparks über einen Zeitraum von drei Jahren. Bei allen Weichenstellungen brachten Experten der Ruhr-Universität Bochum und des Deutschen Instituts für Urbanistik (DIFU) Aspekte der Klimaanpassung in die Planung ein. Die Erfahrungen aus diesem Prozess werden in einem Leitfaden zusammengefasst, den das DIFU veröffentlichen wird.

Weitere Informationen finden Sie hier: plan4change

Projekthomepage: www.plan4change.de



Ansprechpartner

Amt für Stadtplanung und Wohnen
Abteilung Städtebau und Mobilität

Maria Odenthal
Telefon: 0234 / 910-16 73
E-Mail: modenthal@bochum.de

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