abgeschlossene bauliche Projekte



Baumpflanzung an der Wattenscheider Straße

Baubeginn an der Wattenscheider Straße

Der Bereich Wattenscheider Straße wird seit Mai 2012 zwischen Jütenstraße und Goldhammer Straße im Rahmen des Stadtumbaus Westend umfangreich umgestaltet. Neben baulichen Maßnahmen an der Parallelfahrbahn wird es ebenso zur Ausweitung des Grünstreifens entlang der Wattenscheider Straße sowie zur Illumination der Platanenallee kommen.

Die ersten Ideen zur Umgestaltung der Wattenscheider Straße gehen aus einem Architektenwettbewerb aus dem Jahr 2008 hervor, in den auch die Bewohner intensiv eingebunden waren. Daraus ergab sich die Planung verschiedener Bausteine zur Attraktivierung dieses Bereiches, die mit den Bewohnern in verschiedenen Veranstaltungen intensiv diskutiert wurden.

Ein erster Baustein, die Neugestaltung des Wendenparks, wurde bereits 2010 realisiert. Im März 2012 packten auch schon die privaten Hauseigentümer südlich und nördlich der Wattenscheider Straße fleißig mit an. In einer umfangreichen Pflanzaktion wurden Heckenpflanzen, die durch den Stadtumbau zur Verfügung gestellt wurden, auf ihren privaten Grundstücken angepflanzt, um ihre Gärten von der öffentlichen Wattenscheider Straße abzugrenzen und so für ein städtebaulich attraktives Gesamtbild zu sorgen.

Um die umfangreichen Baumaßnahmen einzuläuten, kamen dann am 8. Mai 2012 Vertreter des Tiefbauamtes, des Umwelt- und Grünflächenamtes, des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes sowie des Stadtumbaus zusammen, um Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch beim offiziellen ersten Spatenstich zu Beginn der Baumaßnahme an den Parallelfahrbahnen an der Wattenscheider Straße zu unterstützen.

Planung Grüner Rahmen

Grüner Rahmen/ Wegeverbindung ehemalige Anschlussbahn

Das Westend grenzt unmittelbar an den Westpark und die Jahrhunderthalle an. Die Fläche westlich der Jahrhunderthalle befand sich über geraume Zeit in noch zu entwickelndem Zustand und wirkte weder auf die Westendbewohner noch auf die Gäste des Westparks und der Jahrhunderthalle einladend.

Im Zuge der Rahmenplanung für die Wattenscheider Straße und den Westpark wurde ein Planungsteam mit der Entwicklung dieser Fläche inklusive der Zufahrt zur Jahrhunderthalle beauftragt. Es entstand der so genannte Grüne Rahmen, der den Übergang von Goldhamme zum Westpark bildet und die Anbindung des Stadtteils an den Westpark wiederhergestellt hat.

Inzwischen können sich dort Radfahrer und Fußgänger auf einer grünen Promenade am Rande des Westparks bewegen.

Zukünftig wird es eine Tunnelführung unter der Alleestraße mit einer Wegeverbindung Richtung Kohlenstraße auf der ehemaligen Anschlussbahn auf dem ehemaligen Kruppgelände geben.

Übergänge

Auch der Übergang von Goldhamme in Richtung Westpark spielte bei dem vorgenannten Wettbewerb 2008 für die Bewohner eine wichtige Rolle. Daher werden voraussichtlich im Jahr 2013 drei weitere Übergänge, zwei davon über die Gahlensche Straße und einer über die Wattenscheider Straße, realisiert.

Neben diesen Maßnahmen werden zudem ab Sommer 2012 weitere Maßnahmen im Umfeld der Wattenscheider Straße - nicht nur aus dem Programm Stadtumbau West-  realisiert.

Da wären zu nennen:  die Erneuerung der Fahrbahndecke Gahlensche Straße sowie der Ausbau der Haltestelle Vereinsstraße (neu: Westpark) durch die BOGESTRA.

Zudem soll im Jahr 2013 die Kohlenstraße im Bereich zwischen Wattenscheider Straße und Essener Straße durch eine Sackgassenregelung vom Verkehr beruhigt werden und so wieder zu einer attraktiven Wohnstraße werden.

Blick in die Kohlenstraße

‚unechte’ Einbahnstraße Kohlenstraße

Die Kohlenstraße im Abschnitt zwischen Wattenscheider Straße und Essener Straße / Alleestraße ist eigentlich eine Anwohnerstraße. Durch eine Rückstauung auf der großen Kreuzung Wattenscheider Straße/ Alleestraße / Essener Straße wird sie jedoch von vielen als vermeintliche Abkürzung genutzt. Dies führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Anwohner und des Wohnens an der Kohlenstraße.

Um diese Beeinträchtigung zu verringern, soll eine Durchfahrt der Kohlenstraße von Nord nach Süd zukünftig verhindert werden und so eine ‚unechte’ Einbahnstraße realisiert werden. Hierzu fanden im Jahre 2011 Bewohner- und Anliegerinformationen statt. Die Maßnahme wird im Jahr 2013 durchgeführt, da sie erst nach der tiefbaulichen Maßnahme „Haltestelle Vereinsstraße“ und „Wattenscheider Straße“ erfolgen kann.

Stadtteilzentrum Westend und Kita Stahlhausen

Die evangelische Friedenskirche, genau in der Mitte des Westends in Stahlhausen gelegen, wird zu einem soziokulturellen Stadtteilzentrum ausgebaut. Die Kirche wird nicht entwidmet, sondern auch weiterhin für Gottesdienste genutzt. Darüber hinaus gibt es nach dem Umbau jedoch vielfältige Nutzungsmöglichkeiten: von Treff- und Beratungsräumen, über einen Jugendbereich, bis hin zu Büro- und Veranstaltungsräumen sowie dem bereits angesprochenen Raum der Stille für Gottesdienste.

Es wird nicht nur die Kirche umgebaut und saniert, sondern auch das ehemalige Küsterhaus in das Konzept eingebunden. Hier soll ein multifunktionales Nebengebäude entstehen, das auch als Jugendtreff genutzt werden kann.  Geplant ist weiterhin  ein neuer attraktiver Anbau, der zum einen weiteren Platz für Aktivitäten schafft, aber auch das Gebäude in Richtung Stadtteil öffnet und somit der neue Eingangsbereich ins Stadtteilzentrum wird.

Betrieben wird das Stadteilzentrum zukünftig gemeinsam von der ev.angelischen Kirche und der IFAK e.V., die hierfür ein Nutzungskonzept erarbeitet haben.

Nachdem das Projekt über das gesamte Jahr 2011 inhaltlich und baulich entwickelt wurde, hat im Dezember 2011 die Bezirksregierung Arnsberg grünes Licht für die Stadtumbaumittel gegeben. Die Bezirksvertretung Mitte als zuständiges politisches Gremium hat ebenfalls im Dezember ihre Zustimmung zum Projekt  gegeben, so dass Anfang 2012 mit Hochdruck an der weiteren baulichen Vorbereitung, wie Ausführungsplanung, Ausschreibung, etc. gearbeitet wird. Geplanter Baubeginn ist der Spätsommer 2012 und die Bauzeit wird ca. 1 Jahr betragen.

Im Westend sind drei Kitas kurzfristig bzw. mittelfristig in ihrem Bestand gefährdet. Dies führt dazu, dass die Stadt Bochum in Stahlhausen eine neue, die drei bisherigen Kita -Standorte zusammenfassende Kita bauen wird. Sie soll in einem für Griesenbruch und Stahlhausen gut zu erreichenden Bereich liegen. Um Synergieeffekte zu nutzen, die eine neue Kita als attraktive soziale Infrastruktureinrichtung bietet, wird die neue Kita Villa Pfiffikus in direkter Nähe zum Stadtteilzentrum Stahlhausen errichtet.

Ladenlokal Alte Post

Bewohnertreff Goldhamme

Als Ergänzung zum großen Stadtteilzentrum für das gesamte Westend (siehe Stadtteilzentrum Westend), entsteht zusätzlich, vor dem Hintergrund der besonderen Bedarfe in Goldhamme ein kleiner Bewohnertreff. In dem seit Jahren leerstehenden Ladenlokal Kohlenstraße / Ecke Normannenstraße - der sogenannten Alten Post - wird zukünftig die soziokulturelle Arbeit für das Quartier Goldhamme geleistet.

Das Ladenlokal ist aktuell ein Schandfleck  an sehr renommierter Stelle für Goldhamme. Dies wird sich jedoch kurzfristig ändern, denn die Schalbretter, die die ehemaligen Schaufenster verschließen, werden verschwinden. Das Erdgeschoss wird komplett saniert und zu einem Beratungs- und Begegnungsbereich umgebaut. Zudem bestehen Überlegungen, seitens des Eigentümers, im Anschluss an die Sanierung des Ladenlokals das gesamte Gebäude zu sanieren.

Sowohl die Bezirksregierung Arnsberg, die die Stadtumbaumittel bewilligt als auch  die Bezirksvertretung Mitte haben bereits ihre Zustimmung zu dem Projekt gegeben. Betrieben wird der Bewohnertreff zukünftig von der IFAK e.V. Die Umbauarbeiten der gut 100 qm Nutzfläche sollen im Herbst 2012 beginnen.

Theater und Atelier Rottstraße 5

Rottstraße als Kreativquartier

Ziel des Stadtumbaus ist es, die Rottstraße als Kulturachse zu etablieren und hiermit auch eine Imageaufwertung des Westends zu erreichen. Unter dem Arbeitstitel Rottstraße+ wurden erste Projektbausteine wie Zwischennutzungen von leerstehenden Ladenlokalen oder Kunst an ungewöhnlichen Orten realisiert.

Das Kreativquartier Rottstraße+ entwickelt sich weiter. Neben den etablierten Kräften wie Rottstraße 5  - Theater und Atelier-  kamen neue Kreative Nutzungen hinzu. So wurden erste Hinterhöfe der Rottstraße und ihre Bebauung als Potential entdeckt und genutzt. Zudem gibt es neue, interessante Gastronomien auf der Rottstraße:
- im ehemaligen Haus Meyer Rottstraße 15 das R15 ‚Kneipe, Kunst und mehr’
- sowie auf der Rottstraße 34 das ClubCafé ruhrclubbing 'Ein Zuhause für elektronische Musik’.

Ende 2011 fand an mehreren Orten entlang der Rottstraße die Kunst-Aktion 'Angst vor Licht' statt. Weiter wurde an der Projektentwicklung des Kreativquartiers Rottstraße+ mit den sehr aktiven Partnern aus der Kreativwirtschaft und der freien Kunstszene gearbeitet. Außerdem sind die Informationen an die und die Kontaktaufnahme zu den Eigentümern im Kontext Kreativquartier Rottstraße+ weiter intensiviert worden.

Zudem werden die  erarbeiteten Gestaltungsvorschläge der KunstLichttore (künstlerisch gestaltete und illuminierte Bahnunterführungen) absehbar umgesetzt.

Kinderspielplatz Nibelungen

Kinderspielplatz Nibelungenstraße

Der Caritas-Kindergarten und Familienzentrum St. Viktoria wird erweitert, zusätzlich werden ein Gruppen- und Nebenraum sowie ein Schlafraum geschaffen. Finanziert wird der Ausbau aus Mitteln des Landes, der Kommune und einem Trägeranteil.

In diesem Kontext, ist der benachbarte Kinderspielplatz Nibelungenstraße in den Fokus gekommen, da durch den Neubau, das bisher sehr große Außengelände der Kita verkleinert wird. 2011 wurde gemeinsam mit der Kita St. Viktoria, dem Kinderbüro der Stadt Bochum und dem Stadtumbau ein neues Konzept für den Außenbereich entwickelt. Der bestehende Kinderspielplatz soll verkleinert, aber im gleichen Zuge aufgewertet und die dadurch gewonnen Spielplatzfläche der Kita, als Vergrößerung ihrer Außenfläche zugeschlagen werden.

Plan zeigt den Standort des geplanten Einzelhandel in Goldhamme

Einzelhandel in Goldhamme

An der Essener Straße, ist bis auf wenige Ausnahmen kein Einzelhandel mehr vorhanden. Als alteingesessene Betriebe bestehen nur noch die Bäckerei und die Apotheke. Besonders gefragt ist daher ein Supermarkt / Discounter um den täglichen Bedarf zu decken. Die Ansiedlung stellte sich lange Zeit als Flächenproblem dar, da keine geeigneten Grundstücke im Quartierszentrum vorhanden waren. Im Rahmen des Stadtumbaus wurde angestrebt, für die Nahversorgung eine befriedigende, quartiersnahe Lösung zu finden. Verschiedene Standortmöglichkeiten wurden diskutiert. Ergebnis ist, dass im Bereich der Kohlenstraße auf dem Gelände der ehemaligen Krupp-Hauptverwaltung mit direktem Zugang zum Stadtteil Goldhamme ein Einzelhandelsstandort entwickelt wurde. Im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes wurde der Stadtteil durch den Stadtumbau informiert. 2012 wird dort ein  Discounter eröffnet. Zu diesem Thema hat der planende Architekt den StadtumbauTreff im Juni informiert.

Leerstehendes Ladenlokal in Goldhamme

Leerstehende Ladenlokale / Gebäude

Im Zuge der Eigentümermobilisierung steht auch die Reduzierung der leerstehenden Ladenlokale / Gebäude auf dem Programm des Stadtumbaus. Die Beratung der Eigentümer für potentielle Nutzungen oder Umnutzungen sowie die Informationen über bestehende Programme oder Portale der Wirtschaftsförderung gehören zum Arbeitsprogramm. Dabei kümmert sich das Stadtumbaumanagement intensiv um strategisch wichtige Gebäude.

Eines dieser leerstehenden Ladenlokale ist das Gebäude des ehemaligen Aldi in Goldhamme, Cheruskerstraße.  Das Gebäude hat eine Fläche von ca. 400 qm plus Nebenräume. Der Bauzustand ist negativ, das Objekt steht seit mehreren Jahren leer. Die Eigentumsverhältnisse stellen sich als sehr schwierig dar. Das Ziel in dem Ladenlokal ein soziales Kaufhaus zu  etablieren und damit die sozialen Leistungen vor Ort noch weiter auszubauen, konnte leider aufgrund der beschriebenen Verhältnisse nicht verwirklicht werden. Das Stadtumbaumanagement wird die Projektentwicklung des sozialen Kaufhauses im ehemaligen Aldi in Goldhamme weiterhin unterstützen.

Stadtteiltreff „Alte Post“ …neue Bewegung und Begegnung für Goldhamme

Der Stadtumbauprozess in Westend hat einiges in Goldhamme bewegt. So ist ein wichtiges Ergebnis dieses Veränderungsprozesses die Einrichtung des neuen Stadtteiltreffs Alte Post im Jahr 2014 an der Nommanenstraße/Ecke Kohlenstraße, der unter Federführung der IFAK e.V. umgebaut wurde.

Durch die Einrichtung des Stadtteiltreffs Alte Post  ist ein neuer Begegnungsort für alle Menschen in Goldhamme geschaffen worden. Akteure der sozialen, kulturellen und gemeinwesenorientierten Arbeit erhalten einen Raum für Austausch, Aktivität und Selbstorganisation.

Alte Post
Eine zentrale Aufgabe des Stadtteiltreffs Alte Post  besteht darin, die soziale Infrastruktur in Goldhamme zu verbessern, vorhandene Defizite in Einzelbereichen abzubauen, zielgruppenspezifische Angebote zu entwickeln und das soziale Miteinander zu fördern. Vor allem soll mit geeigneten Angeboten (Frauentreff, Elternbildung, Erwachsenenbildung, offener Treff u.a.) das Alltagsleben der Familien entlastet, Menschen in ihrer Beteiligung gestärkt, Beschäftigungschancen verbessert, Räume zur Aktivierung der Potentiale der Erwachsenen geschaffen, sowie der Austausch und das Zusammenleben von Kulturen und Generationen unterstützt werden. In diesem Sinne sollen auch die Akteure und Bewohner als Netzwerkpartner des Stadtteils in diese Arbeit eingebunden werden.

Das Projekt Stadtteiltreff „Alte Post“ ist ein gelungenes Zeichen der Verstetigung der Quartiersarbeit. Mit Geldern aus der Förderung des Stadtumubaus im Westend konnte das Gebäude für die neue Nutzung umgebaut werden und mit der IFAK e.V. hat ein engagierter Akteur des Stadtteiles die Trägerschaft übernommen. 


Q1. Eins im Quartier- Haus für Kultur, Religion und Soziales

Die Friedenskirche, genau in der Mitte des Westends in Stahlhausen gelegen, wurde zu einem soziokulturellen Stadtteilzentrum ausgebaut. Der Umbau des Gebäudes wurde aus den Fördermitteln des Stadtumbaus finanziert. Die Kirche wurde nicht entwidmet, sondern in ihren Nutzungen ergänzt. Die Eröffnung des Stadtteilzentrums fand im Juni 2015 statt. Der neue Name entstand im Rahmen eines Namenswettbewerbs.
Q1
Im neuen Stadtteilzentrum gibt es niederschwellige Angebote wie Elterntreffs und -trainings, Frauengesprächskreise, Migrationsberatung, Integrationskurse, Bildungsangebote für Erwachsene, etc. Neben der beschriebenen sozialen Arbeit, entstand auch im ehemaligen Küsterhaus ein Kinder- und Jugendtreff. Die evangelische Kirche und der IFAK e.V. sind die Träger des neuen Stadtteilzentrums.





Das Q1 hat 2016 im bundesweiten Wettbewerb „Kirchengebäude und ihre Zukunft“ der Wüstenrotstiftung den ersten Preis gewonnen.


Springerplatz

Die große Rahmenplanung Springerplatz setzte sich aus vier verschiedenen Einzelmaßnahmen zusammen, dem Generationenpark, die Henriettenwiese, dem Spielplatz „Max und Klara`s Drachenland“ sowie die Planung zur Umgestaltung des Springerplatz als attraktiven Quartiersmittelpunkt. Die Maßnahmen wurden mit einem hohen Maß an Bürgerbeteiligung geplant.
Springerplatz

Diese Maßnahmen führten ebenfalls zu einer Reihe von privaten Investitionen. Mit der Umgestaltung des Springerplatzes und seines näheren Umfeldes wurde die Mitte des Stadtteils neu „belebt“ und wieder zu einem Ort für Kommunikation und Austausch. Unterstrichen wird diese Funktion durch den regelmäßig stattfindenden Abendmarkt.

Für den am Springerplatz gelegenen Hochbunker konnte ein Privateigentümer für die Sanierung gewonnen werden. Der Bunker mit dem Namen Zentralmassiv beherbergt heute das international renommierte SAE-Medieninstitut mit 250 Studenten, das seit 30 Jahren bekannte Szene-Café Treibsand hat hier seinen neuen Standort gefunden und eine zusätzliche Wohnnutzung auf dem Dach des Bunkers mit Penthousewohnungen wurde geschaffen. Im Juni hat das Zentralmassiv den mit 10.000 € dotierten „ULI Germany Award for Excellence“ gewonnen.
Zentralmassiv

Die Revitalisierung des ehemaligen Hochbunkers am Springerplatz in Bochum wirkte als Katalysator für die Aufwertung und Belebung des öffentlichen Raumes. „Hier wurde mit Herzblut agiert, und zwar sowohl seitens der Stadt, des Besitzers und des Architekten in einer vorbildlichen Zusammenarbeit. Durch die Sanierung des Bunkers mit integrierter kreativer Hochschule und des Platzes unter Einbeziehung der Menschen wurde in Bochum ein Ort der Begegnung und des Wohlbefindens geschaffen, der vorher für das harte Gegenteil stand.“, so ein Mitglied der Jury.








Sanierung von Spielplätzen

Spielplatz
Im Rahmen des Stadtumbaus wurden in den Quartieren Griesenbruch, Stahlhausen und Goldhamme mehrere öffentliche Spielplätze sowie der Außenbereich des Kinder- und Jugendzentrums e57 neu gestaltet. Die Planung der Spielplätze wurde mit verschiedenen Beteiligungsaktionen für Kinder, Jugendliche, Eltern und Anwohner entwickelt. Die Spielplätze erfreuen sich einer großen Beliebtheit und sind ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der familienfreundlichen Quartiere.


 

Rückbau an der Bayernstraße! (Fortsetzung)

Abrissarbeiten
In der Bayernstraße, zum Start des Stadtumbaus von vielen Bewohnern als der Problembereich in Goldhamme benannt, entsteht Stück für Stück ein neues Generationenquartier für Jung und Alt.

2007 zum Start des Stadtumbaus wurden die ersten Übergangswohnheime, zu der Zeit schon von Vandalismus gezeichnet und baufällig, abgerissen. Dies war der erste Schritt der städtebaulichen Entwicklung. 2008 / 2009 wurde dann der Plan zum Bau eines Altenheimes entwickelt. Baubeginn war bereits im Jahre 2010. Schon im Jahr 2011 wurde das neue Alten- und Pflegeheim eröffnet. Das Alten- und Pflegeheim funktioniert nun nach dem Wohngruppenprinzip und beherbergt derzeit 84 Seniorinnen und Senioren, die in 70 Einzel- und 7 Doppelzimmern leben.

Nach der Baufertigstellung des Gebäudes wurde im Jahre 2012 die Bayernstraße aus Mitteln des Stadtumbaus als attraktive Anliegerstraße verkehrsberuhigt umgebaut. 2012 und 2013 wurden dann mithilfe eines Umzugsmanagements die restlichen Wohnbaracken und Gebäude leergezogen. Diese wurden im Frühjahr 2014 ebenfalls abgerissen. Es ist vorgesehen, bereits im nächsten Jahr, eine neue Kindertagesstätte auf den neu gewonnenen Grundstücken zu errichten. Die Bayernstraße wird somit zu einem Generationenquartier für Jung und Alt.

Mit dem Neubau der Kindertagesstätte, die als Familienzentrum geplant ist, wird der bestehende Engpass an Kindergartenplätzen, vor allem für Kinder unter 3 Jahren, in Goldhamme behoben. Dadurch soll Goldhamme für junge Familien attraktiver werden. Hier sollen insgesamt 70 zusätzliche Kindergartenplätze (24 U3 + 45 U3) geschaffen werden. Im Rahmen des Stadtumbaus wird dann nach Fertigstellung der Kita eine Freiraumplanung für den verbindenden Anger erarbeitet und umgesetzt, um eine gemeinsame und verbindende Nutzung durch Senioren, Familien und Kinder zu erreichen.

Als Fazit lässt sich feststellen, dass die positiven Veränderungen im Quartier Bayernstraße geradezu exemplarisch für den Stadtumbau stehen. Hierbei ist es gelungen, überholte Stadtstrukturen zu verändern und ‚_ t für die Zukunft’ zu machen. Das Potenzial ist groß im zukünftigen Generationenquartier Bayernstraße!


Ihre Unterstützung ist gefragt! Rahmenplanung für Goldhamme

Heutiger Zustand des Platzes an der Normannenstraße
Bereits in der letzten WestendGazette berichteten wir, dass der Fokus des Stadtumbaus Westend zukünftig stärker auf Goldhamme gelegt wird. Dazu werden in den nächsten Jahren im Kern von Goldhamme zwischen Essener Straße und Wattenscheider Straße verschiedene Maßnahmen und Projekte umgesetzt. Durch eine Umgestaltung der Straßenräume und der bestehenden Platzbereiche sollen attraktive Aufenthaltsflächen geschaffen werden. Die Entwicklung eines zentralen Quartiersplatzes soll die Chance eröffnen, eine Quartiersmitte zu etablieren und Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen. Zudem sollen bestehende Wegeverbindungen, Aufenthalts- und Spielflächen weiter qualifiziert werden.

Schon im Sommer 2014 wird eine Rahmenplanung für den gesamten Kernbereich Goldhamme erarbeitet. Dieses natürlich nicht ohne Ihre Mitwirkung! Deshalb werden wir Sie nach den Sommerferien zu einer Beteiligungsveranstaltung einladen. Dort werden wir Ihnen einige erste Ideen vorstellen, mit Ihnen diskutieren und Ihre Anregungen entgegennehmen. In einem nächsten Schritt wird dann auf dieser Grundlage ein Entwurf für die Rahmenplanung erarbeitet. Diese werden wir Ihnen dann voraussichtlich im Oktober vorstellen, um die Planung dann abschließend zu verfeinern. Wir freuen uns auf Ihre Impulse und Ideen für die Gestaltung der neuen Quartiersmitte von Goldhamme! Halten Sie die Augen auf, denn wir werden Sie über Aushänge im Stadtteil informieren.

Stadtumbau im Westend – Wie geht es weiter?

Nach Festlegung des Stadtumbaugebietes Westend mit den Quartieren Griesenbruch, Stahlhausen und Goldhamme durch den Rat am 14.12.2006 hat das Stadtumbaumanagement  2007 seine Tätigkeit aufgenommen. Im Westend wurde das erste Stadterneuerungsprojekt in ganz Bochum durchgeführt. Alle Maßnahmen aus dem vorliegenden städtebaulichen Entwicklungskonzept wurden mittlerweile umgesetzt bzw. befinden sich in der Umsetzung. Die Fördersumme ist weitgehend verausgabt worden. Offiziell endet der Stadtumbau am 31.12.2013.

Während im Griesenbruch und in Stahlhausen die Stadtumbaumaßnahmen zu deutlichen positiven Veränderungen geführt haben, gilt dies nicht im gleichen Maße für das Teilgebiet Goldhamme. Dort sind noch Optimierungen sowohl im baulichen als auch sozio-kulturellen Bereich möglich und nötig.

Die Verwaltung wurde daher beauftragt, zu prüfen, ob hierfür eine Nachförderung beantragt werden kann. Unter Beteiligung / Mitwirkung der Betroffenen und der wesentlichen Akteure in den Quartieren wurde von externen Gutachtern ein  städtebauliches Entwicklungskonzept zur Fortschreibung des Stadtumbaus in Goldhamme erarbeitet.

Im Oktober 2013 wurde ein Förderantrag für das Teilgebiet Goldhamme sowie ausgewählten Maßnahmen für das gesamte Westend bei der Bezirksregierung in Arnsberg gestellt. In Goldhamme soll weiterhin ein Stadtumbaubüro mit der Prozesssteuerung betraut sein. Ihre Aufgaben umfassen vor allem die Initiierung und Koordinierung von Stadtumbaumaßnahmen sowie die Aktivierung von Bürger/innen und institutioneller Akteure aus dem Gebiet. Hierzu gehören vor allem auch Beratungen im Bereich der Außenanlagen- und Fassadenförderung.

In 2014 werden die zurzeit begonnenen Maßnahmen fertig gestellt (Stadtteiltreff Friedenskirche, Bewohnertreff Alte Post, Übergänge Wattenscheider-/ Gahlensche Straße, Wegeverbindung entlang der Stahlhauser Straße bis zur Kohlenstraße).
Die Prozesssteuerung auf der Ebene der Kommunalverwaltung und der Politik wird weiterhin federführend durch das  Stadtplanungs- und Bauordnungsamt wahrgenommen.

KunstLichtTor 3

KunstLichtTor 3 an der Rottstraße eingeweiht

Am 27. Januar wurde das KunstLichtTor 3 an der Rottstraße eingeweiht. Die Bochumer Innenstadt wird komplett von Bahngleisen in Form eines Dreiecks umschlossen, jedoch ermöglichen 16 Brücken den Durchgang. Das Projekt KunstLichtTore wertet diese zuvor oft dunklen Zugänge auf, nummeriert sie und verbessert so die Orientierung. Das KunstLichtTor 3 wurde nach dem Entwurf von Dirk Altenfeld und Axel Hummert gestaltet. Es gehört als Tor Nummer 3 mit zum Gesamtkonzept der KunstLichtTore Bochum. Auf beiden Seiten der Brücke verläuft nun ein leuchtender, roter Streifen, der die beiden Widerlager miteinander verbindet. Dieser Streifen wird durch eine große stilisierte „3“ unterbrochen, welche Symbol für die kreuzende Straße ist. An den Wänden der Widerlager wurden drei horizontal ausgerichtete Metalltafeln mit der Aufschrift „Kunst Licht Bochum“ angebracht.


Baubeginn auf dem Springerplatz

Baubeginn Springerplatz – 1. Spatenstich hat stattgefunden

Unter großer Beteiligung von Anwohnern, Institutionen, Bauarbeitern, Verwaltung und Politik fand am 28.  November 2012 der erste Spatenstich durch Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch und Bezirksbürgermeister Dieter Heldt zum Umbau statt. Der Springerplatz und die angrenzenden Flächen werden im Rahmen des Stadtumbaus Bochum - Westend umgestaltet und aufgewertet. Die Planungen dazu fanden nicht am Schreibtisch, sondern in diversen Workshops mit den Bewohnern und anliegenden Eigentümern und Gewerbetreibenden statt.

Was wurde gebaut?
Vor den Freitreppen unter den großen Platanen entstand der neue Marktplatz mit Sitzmöglichkeiten und dem Pferdebrunnen. Die Parkflächen wurden neu strukturiert und bleiben in nahezu gleicher Anzahl erhalten. Der Straßenraum des Springerplatzes wurde ebenfalls umgestaltet. Die Straßen wurden verkehrsberuhigt und der Fahrbahnquerschnitt der Metzstraße zwischen Spielplatz und Bunker reduziert. Die Entwässerungskanäle im Bereich des Springerplatzes wiesen erhebliche Mängel auf, so dass die Kanäle daher im Rahmen des Platzausbaus erneuert wurden. Zudem erneuerten die Stadtwerke einen Teil der weiteren Versorgungsleitungen.


Eröffnung des Kinderspielplatzes Thüringer Straße

Kinderspielplatz Thüringer Straße

Der Kinderspielplatz an der Thüringer Straße in Goldhamme war bis vor kurzem noch durch defekte Spielgeräte und einen dunklen, feuchten Bolzplatz gekennzeichnet, der in der Vergangenheit ungenutzt blieb. Und das, obwohl Goldhamme mit einem überdurchschnittlichen Anteil an unter 18jährigen ein sehr junger Stadtteil ist.  Aus diesem Grund sollte der Spielplatz eine Umgestaltung erfahren und die Spiel- und Aufenthaltsbereiche aufgewertet werden.

In einer Beteiligungsaktion direkt vor Ort, konnte der Spielplatz in Abstimmung mit den Anwohnern, den Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil sowie deren Eltern im September 2011 neu geplant werden. Die Kinder und Jugendlichen des Stadtteils hatten sich bereits im Vorfeld der Veranstaltung Gedanken über ihre Wünsche und Anregungen für den Spielplatz gemacht.  Das Umwelt- und Grünflächenamt und das beauftragte Planungsbüro konnten die in der Beteiligung aufgenommenen Wünsche, wie zum Beispiel ein Baumhaus,  die Sanierung des Bolzplatzes oder die Möglichkeiten zum Rutschen und Klettern, in eine Planung übernehmen.

Die Umgestaltung des Spielplatzes begann im Februar 2012 und wurde Ende Mai 2012 fertig gestellt.


Ausbauplanung Gremmepark

Stahlhausen erhält den Gremmepark

Öffentlichen Freiraum in Stahlhausen sucht man fast vergebens. Daher wurden im Rahmen des Stadtumbaus Grünflächen entlang der Baarestraße erworben, um neue Aufenthaltsqualitäten zu schaffen.

2010 / 2011 wurde die zentrale Grünachse entlang der Gremmestraße entwickelt. Hierfür fanden im Winter 2011 mehrere Bewohnerworkshops statt. Zudem wurden die Vor-Ort-Institutionen wie Deutsche Annington, Kirchengemeinde, Kitas und Stadtteiltreff in die Planung eingebunden. Das Ergebnis ist der Gremmepark. Ein Park, der nicht nur Spielplatz ist, sondern auch zum Spazieren, Aufenthalt und zur Kommunikation einlädt.

Im Sommer 2011 hat die Bezirksvertretung Mitte ihr positives Votum zu der Maßnahme abgegeben. Im Herbst 2011 wurde der 1. Bauabschnitt, die tiefbaulichen Maßnahmen an der angrenzenden Gremmestraße, umgesetzt. Im März 2012 wurde mit dem Bau des Gremmeparks begonnen und im Juni 2012 mit einem Sommerfest eröffnet.

Die Deutsche Annington, deren private Flächen direkt angrenzen, wird im Zuge des Außenanlagenprogramms des Stadtumbaus, ihre angrenzenden Flächen ebenfalls attraktivieren.


Henriettenwiese

Henriettenwiese

Wie bereits oben aufgeführt, ist die Henriettenwiese ein Baustein der Rahmenplanung Springerplatz.

Zahlreiche Workshops mit der Bewohnerschaft ergaben, den bestehenden Bolzplatz zu belassen und aufzuwerten, die Grünfläche und Baumbestand zu erhalten und keine Nachverdichtung zu planen. Des Weiteren kam der Wunsch auf, einen Teilbereich der Grünfläche auch für Hundebesitzer zugänglich zu machen, damit diese von dem neu gestalteten Kinderspielplatz Klarastraße / Maxstraße, dem Generationenplatz und der Arnoldschule ferngehalten werden. 2011 wurde die bauliche Umsetzung durch Einfriedung, Sitzsteine, Pflanzungen, Bolzplatztore, etc. realisiert. Um  den, durchaus nicht unumstrittenen Ansatz, neben weiteren Nutzern auch für Hundebesitzer ein Angebot im Westend zu schaffen, zu kommunizieren, wurde nach Fertigstellung der Maßnahme im Oktober 2011 im Albert-Schmidt-Haus eine öffentliche Veranstaltung mit allen Beteiligten durchgeführt. Ergebnis war, dass sich alle Anwesenden für die Nutzung durch Hundehalter aussprachen.


Generationenpark

Die Wiese zwischen Arnoldschule und Albert-Schmidt Haus hatte, obwohl sie mitten im Stadtteil liegt, keinen Namen.

Im Zuge der Rahmenplanung Springerplatz wurde der Bereich in den Workshops jedoch als wichtiges Freiraumpotential herausgearbeitet. Durch die Nachbarschaft zu Schule und Altenwohnstätte lag eine Nutzung als Park der Generationen nah. So wurde in Beteiligungsaktionen mit Schule, Altenwohnstätte und Bewohnern ein Generationenpark geplant, der sowohl die Bedürfnisse der Senioren als auch die der Kinder berücksichtigt. 2010 erfolgte der Startschuss und im Frühjahr 2011 die Fertigstellung der Baumaßnahme.

Im Laufe des Jahres hat sich der Generationenpark als wichtiger Ort etabliert. Das Altenwohnheim wie auch die Arnoldschule haben eine Patenschaft übernommen. Auch der Bouleplatz ist als neuer Treffpunkt im Westend fest verankert.


Wendenpark

Ein neuer Quartierspark für Goldhamme

Die Planung für den Wendenpark ist als ein Baustein aus der Rahmenplanung für die Wattenscheider Straße im Jahr 2008 hervorgegangen. Als eine der wenigen größeren öffentlichen Grünflächen in Goldhamme ist der Platz durch den Umbau im Jahr 2010 aus seinem Schattendasein geführt worden. Seit der Umgestaltung zeichnet sich der Park durch neue Wegeverbindungen, Spielpunkte und Verweilmöglichkeiten für Jung und Alt sowie eine Bühne für kleinere Veranstaltungen aus.

Bei der Einweihung des Parks haben sich viele Institutionen und Anwohner an einem Fest rege beteiligt.

Boulderwand am Hochbunker im Wendenpark
Im Zuge der Umgestaltung des Wendenparks wurde an der Nordseite des dort stehenden Hochbunkers, der sich in privatem Eigentum befindet, in Kooperation mit dem Sport- und Bäderamt der Stadt Bochum eine Boulderwand errichtet. Elemente zum Thema Klettern finden sich auch an den Spielpunkten für die Kinder im Bereich des Wendenparks wieder. So bietet der Wendenpark nun den Bewohnern des Westends neben dem einfachen Verweilen oder Durchqueren auch Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung.



Planung Seniorenheim an der Bayernstrasse

Altenwohnquartier Bayernstraße

Die Bayernstraße ist Standort für ein neu errichtetes Altenwohn- und Pflegeheim der Stadt Bochum. Im Oktober 2011 fand die offizielle Eröffnung in festlichem Rahmen statt.

Im Vorfeld des Baus fanden für die Anwohner Informationsveranstaltungen vor Ort unter Beteiligung der zuständigen städtischen Ämter statt. Das Interesse war groß. Im Fokus standen besonders Fragen zu den Auswirkungen auf das nähere Umfeld: Straßensanierung, Parkplatzsituation, Grünflächengestaltung. Das Altenwohnheim dient zudem als öffentliche Anlaufstelle für die Senioren im Stadtteil. Im Erdgeschoss des Wohnheims befindet sich eine Cafeteria mit Theke und Sitzmöglichkeiten.

Zur Attraktivitätssteigerung und zur Verbesserung der Verkehrssituation erfolgte im Rahmen des Stadtumbaus eine Verkehrsberuhigung der Bayernstraße. Des Weiteren wird zurzeit an einem städtebaulichen Entwurf für das Wohnquartier Bayernstraße, der den Bereich neu ordnen soll, gearbeitet. So sollen gegebenenfalls die dort noch bestehenden Baracken abgerissen und die Fläche neu entwickelt werden.


Eröffnungsfest auf dem Außengelände des Jugendzentrum e57

In der letzten Ausgabe der Westend Gazette wurde von den intensiven Umbaumaßnahmen auf dem Außengelände des e57 berichtet. Gemeinsam mit dem Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum haben die zukünftigen Nutzer diese Anlage geplant. Die Bagger haben das Gelände inzwischen längst verlassen und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Aufnahme der KiK-Arena
Das war auch der Eindruck der Besucher beim Eröffnungsfest am 27. Juni 2011, zu dem das e57 die Bewohnerschaft eingeladen hatte. Das schöne Wetter lockte vor allem Kinder aus Schulen und Kindergärten und deren Eltern aus dem Westend und Umgebung auf das Gelände. Ulrich Pieper, der Vorsitzende der IFAK e.V eröffnete das Fest mit einer Rede. Er spricht Dank gegenüber denen aus, die an der Planung und Umsetzung beteiligt waren. Denn das neue Außengelände ist ein großer Pluspunkt für den Stadtteil Goldhamme und das Westend. Mit den vielen attraktiven Freizeitmöglichkeiten wird Kindern und Jugendlichen stadtteilübergreifend ein  neuer Freizeit- und Aufenthaltsort geboten. Herr Eckart Kröck, der Amtsleiter des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes lobte vor allem den schnellen, reibungslosen Bauprozess und das hervorragende Ergebnis. Nun bleibt zu hoffen, dass das tolle Gelände und die Angebote auch entsprechend genutzt und geschätzt werden. Da ist die Leiterin des e57, Karen Revell heute schon ganz zuversichtlich, denn seit der Fertigstellung beobachtet sie einen beachtlichen Ansturm, auch von außerhalb.

Im Laufe des Nachmittags wurden die neuen Geräte gleich einer Belastungsprobe durch die kleinen Besucher ausgesetzt. Für noch mehr Aktion und Bewegung bei den Jungs sorgten außerdem das VFL-Fanprojekt mit einer Fußball-Geschwindigkeitsanlage sowie das Spielmobil vom Stadtsportbund wie z.B. Kettcar. Die Mädchen kamen hingegen beim Basteln und Kinderschminken auf ihre Kosten. Da kamen leckere Grillwürstchen und Popcorn für eine kleine Verschnaufpause gerade recht.


Einweihung des Generationenpark

Boulen, Schach, Bewegung und mehr im Westend

Generationenpark
Am 20. Juni 2011 fand die Eröffnung des Generationenparks am Springerplatz statt. Eingerahmt in ein kleines Fest, das von vielen Bewohnern des Westends besucht wurde, nahm Bezirksbürgermeister Dieter Heldt die offizielle Einweihung vor.

Eckart Kröck, Leiter des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes, gab zunächst einen Überblick über das Projekt, von der Beteiligung, über Planung, bis zum Bau und zur  Einweihung. Eingerahmt wurden die Redebeiträge durch den Generationenchor der Arnoldschule und des Albert-Schmidt-Hauses, in dem Kinder und Senioren gemeinsam musizieren.

Nach dem offiziellen Teil wurden dann die neuen Möglichkeiten, die der neue Generationenpark zu bieten hat, ausprobiert. Senioren waren aktiv an den Bewegungsgeräten. Rita Jobs und ihre Vereinskameraden des Boulevereins Stiepel führten in das Boulespiel ein. Nach diesen Erläuterungen wurde dann ein erster kleiner Boulewettbewerb mit den durch die Sparkasse Bochum gespendeten Boulekugeln durchgeführt.

Die Senioren des Albert-Schmidt-Hauses weihten zudem das Großschachfeld mit einer Partie ein. Die Bouleplätze und das Schachfeld sind kostenlos für jedermann nutzbar. Boulekugeln und Großschachfiguren können gegen ein Pfand beim benachbarten Albert-Schmidt-Haus ausgeliehen werden. Kommen Sie vorbei und nutzen Sie die Spielgelegenheit!

Eine Bitte an die Hundebesitzer des Westends: Bitte schonen Sie den Generationenpark und denken Sie an Ihre Pflichten als Hundebesitzer.


Die Spielplatzpaten vom neuen Max- und Klaras Drachenland

Spielplatz „Max und Klara´s Drachenland“ am 04. September 10 eröffnet

Pünktlich zum Ende der Ferien wurden auch die letzten Bauzäune des Spielplatzes Klara-/Maxstraße abgebaut. Der Spielplatz kann nun komplett genutzt werden. Endlich sind alle  Spielgeräte aufgebaut, die Wege fertiggestellt und der Drachen bewacht den Spielplatz. Bezirksbürgermeister Dieter Heldt hat bei strahlendem Sonnenschein am 04. September 2010, während des sehr gut besuchten Spielplatzfestes, zusammen mit den Kindern des Stadtteils die offizielle Eröffnung durch die Enthüllung des Namenschildes „Max und Klara´s Drachenland“ vorgenommen. Im Winter und Frühjahr 2009 hat das  Stadtumbaumanagement zusammen mit dem Kinderbüro und dem Umwelt und Grünflächenamt die Beteiligung der Kinder, Jugendlichen und Eltern durchgeführt. Dies geschah in Form von unterschiedlichen Beteiligungsformen (Malen/Zeichnen, Basteln/ Modellieren und Diskussionen). Im Frühjahr 2009 wurde dann auf Grundlage der Beteiligungsergebnisse vom Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum zusammen mit dem Landschaftsarchitekturbüro Herrmanns der Vorentwurf erarbeitet. Dieser wurde am 13. Mai 2009 einstimmig von der BV Mitte bewilligt. Im Laufe des Sommers 2009 wurden die Ausführungsplanung sowie die Ausschreibung erarbeitet. Der erste Spatenstich zum Beginn der Baumaßnahmen durch Bezirksbürgermeister Heldt war im Februar 2010, sobald es die Witterungsverhältnisse des harten Winters zuließen. Nach Fertigstellung der Garten-, Landschaftsbauarbeiten haben Künstler die Drachenskulptur nach Ideen der Kinder erstellt. Abschließend haben Künstler zusammen mit Kindern aus dem Westend (viele waren schon an der Spielplatzplanung beteiligt) in den Sommerferien den Drachen farblich gestaltet. Das Spielplatzfest, als Rahmen der Eröffnung, wurde von den sehr aktiven Spielplatzpaten (Anna Reinke, Aynur Dimici, Ines Kämer, Daniela Klostermann, Michaela Credé, Jörg Reinke, Violeta Pereyra, Elena Bukleriute) des neuen Max- und Klara´s Drachenland durchgeführt.


DFB-Minispielfeld mit Quartiersfest eingeweiht

DFB-Minispielfeld mit Quartiersfest eingeweiht

Am 8. Mai 2009 war es soweit. Mit einem großen und bunten Quartiersfest in Goldhamme wurde das DFB-Minispielfeld in der Schule An der Maarbrücke durch Vertreter der Stadt Bochum und des DFB eingeweiht.

Bei tollem Wetter konnten die Besucher zu Beginn des Festes ein Fußballturnier mit Kindern und Jugendlichen bestaunen, das der frühere Nationalspieler Dariusz Wozs ankickte. Für das leibliche Wohl sorgten ein Grill- sowie ein Kaffee- und Kuchenstand. Einen weiteren bunten Rahmen bildete ein Flohmarkt. Das Fest fand mit Live-Musik seinen Ausklang. Das DFB-Minispielfeld wurde vom DFB und dem Stadtumbau Westend finanziert.


Plan des zukünftigen Spielplatzes an der Diekampstraße

Spielplatz Diekampstraße wird zum Diekampdschungel

Als Startermaßnahme im Bereich Griesenbruch/Stahlhausen wurde die Sanierung des öffentlichen Kinderspielplatzes umgesetzt. Die Planung wurde gemeinsam mit den Bewohnern durchgeführt. Baubeginn war Februar 2008. Die Einweihung fand am 28. April 2008 statt. Parallel zur Planung des Spielplatzes wurde im Stadtteil ein Namenswettbewerb mit dem Ergebnis "Diekampdschungel" durchgeführt. Zudem konnten für den Bereich mehrere Spielplatzpaten gewonnen werden.


Aufnahme einer Häuserzeile an der Schmidtstraße

Wohnumfeldmaßnahmen Deutsche Annington

Anknüpfend an den Diekampdschungel plant die Deutsche Annington für vier Baublocks an der Schmidt-, Allee- und Diekampstraße Wohnumfeldmaßnahmen zur Attraktivierung dieses Bereiches. Das Projekt wird mit Bewohnerbeteiligung umgesetzt.



Plan "Projekt Spielplatz Kohlenstraße"

Spielplatz Kohlenstraße wird zum Sparki

Im Quartier Goldhamme stellte die Neugestaltung des Kinderspielplatzes Kohlenstraße das erste bauliche Projekt dar. Der zentral gelegene Spielplatz war dringend überholungsbedürftig. Die Planung des Spielplatzes wurde gemeinsam mit Kindern, Eltern und Anwohnern entwickelt. Baubeginn war Anfang April 2008. Die Eröffnung des neuen Spielplatzes fand am 17. Mai 2008 im Rahmen eines Familienfestes statt. Den Namenswettbewerb gewann der Namensvorschlag Sparki.



Martinikirche

Baulich herausragend befindet sich an der Essener Straße die 1930 errichtete denkmalgeschützte Martinikirche. Mit der Vereinigung der beiden Gemeinden Eppendorf und Goldhamme Anfang 2007 war die Aufgabe der evangelischen Martinikirche verbunden, die seitdem nur noch gelegentlich genutzt wird.

Die Kirchengemeinde und auch der Stadtumbau haben Interesse an der Klärung zukünftiger Nutzungsmöglichkeiten. Im April 2008 fanden sich erstmalig Vertreter der Gemeinde, der Stadt und des Stadtumbaus zu einem "Brainstorming" zusammen. Neben der Sammlung von verschiedenen Nutzungsideen wurde deutlich, dass als Grundlage für alle weiteren Überlegungen zunächst die Einschätzung der Bausubstanz sowie Bestandspläne erforderlich sind. Die Unterlagen lagen Ende 2008 vor. Parallel werden zum Beispiel die Konzepte "Chorkirche" und "Einzelhandel" näher geprüft.


Platz mit Tischtennisplatten

Jugend- / Stadtteiltreff

Im Westend ist ein Defizit an sozialer Infrastruktur festgestellt worden. Für den Bereich Griesenbruch / Stahlhausen trifft dieses besonders für Kinder und Jugendliche zu. Ein Jugendtreff fehlt gänzlich. Mit dem Stadtumbau soll diese  Unterversorgung behoben werden. Für den Übergang soll eine zeitweilige Dependance des E 57 in den Räumen des Stadtteiltreffs Stahlhausen vorbereitet werden. Unterstützt wird der Ansatz durch ehrenamtliches Engagement von Stadtteilbewohnern. Darüber hinaus zeichnet sich der Bedarf eines Stadtteiltreffs als Anlaufstelle für verschiedene Altersgruppen im Gebiet ab.

Logoleiste EU
Im Rahmen des Städtebauförderprogrammes durch die Europäische Union, den Bund, das Land NRW und die Stadt Bochum gefördert.