Das Musikzentrum nimmt Fahrt auf!
Presseinfo der Stadt Bochum und der Stiftung Bochumer Symphonie

Der Rat der Stadt Bochum hat am 09.03.2011 den Bau des Musikzentrums beschlossen, eines der wichtigen Projekte der Kulturmetropole RUHR. Erinnern wir uns: Nach vielen Gesprächen hat sich unter Einbezug der Marienkirche eine bauliche Komposition entwickelt, die Kunst und Kreativquartier modellhaft zusammenbringt. Das Musikzentrum finanziert sich neben den in Aussicht stehenden Landesmitteln und dem kommunalen Eigenanteil insbesondere durch Mittel der „Stiftung Bochumer Symphonie, ein Ergebnis bürgerschaftlichen Engagements“.

„Wichtig ist ein sichtbares Zeichen für das Bochumer Musikzentrum, eine Aktion die zeigt, das Bochum ernsthaft und mit dem Willen zur Verwirklichung an der Realisierung arbeitet“, so Thomas Jorberg, Vorstand der Stiftung.

Im Ältestenrat der Stadt Bochum teilte Thomas Jorberg gestern außerdem mit, dass die „Stiftung Bochumer Symphonie“ die Kosten des Architektenwettbewerbs übernehmen wird. Das wurde dort mit großer Freude aufgenommen, da mit der im Ratbeschluss geforderten rechtssicheren Zusage aller Gelder so schnell nicht zu rechnen ist. Ferner wird die Stiftung aus ihren vorhandenen Mitteln dem Land gegenüber eine feste Zusage geben, sich in gleicher Höhe wie die zusätzlichen Landesmittel (7 Mio. €) zu beteiligen.

Die neue Geschäftsführerin der Stiftung, Britta Freis, fügt hinzu: „Seit dem Baubeschluss des Bochumer Rates im letzten Monat können wir wieder mit großem Optimismus und  dementsprechender Überzeugungskraft potentielle Spender ansprechen. Bei uns herrscht Aufbruchstimmung! Ab sofort diskutieren wir die neuartige, einzigartige kulturelle Ausrichtung des Musikzentrums, das elementare Musikausbildung mit exzellentem Kulturgenuss verbindet!“.

Auch Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz, die sich stets für das Projekt eingesetzt hat, appelliert an alle Beteiligten, weiter „mit Volldampf“ an dessen Realisierung zu arbeiten. „Wir haben mit diesem Haus der Musik schon einen nicht immer einfachen Weg zurückgelegt.
Jetzt werden wir es gemeinsam im Endspurt zum Erfolg bringen.“

Wie bekannt ist, war eine Grundlage der Ratsentscheidung die Priorisierung des investiven Eigenanteils, der mit dem Gesamt-Investitionspaket zur Genehmigung der Bezirksregierung Arnsberg übermittelt wurde. Nachdem die Kreditgenehmigung für diesen Teil des kommunalen Investitionsplans zunächst von dort zurückgestellt wurde, da man dort für 2011 absehbar keine Baumaßnahmen und damit keinen Finanzbedarf sah, hat die Kommunalaufsicht nach Klärung dieser Fragen noch am Mittwoch dem am Montag übermittelten Antrag entsprochen und den erforderlichen Mittelanteil für die Beauftragung der Projektsteuerung genehmigt. Damit können die für den Wettbewerb notwendigen Vorarbeiten ungehindert weitergehen und es entstehen keine Zeitverluste. Unberührt davon stehen die Stadt Bochum, die Stiftung Bochumer Symphonie und die fördernden Ministerien laufend in einem intensiven und partnerschaftlichen Austausch.  

Kulturdezernent Michael Townsend betont: „Das Musikzentrum ist weit mehr, als eine reine Bauaufgabe. Es hat an dieser Stelle große kulturelle sowie städtebauliche Bedeutung und wird das Lebensgefühl in der Stadt ebenso positiv beeinflussen, wie die anderen kulturellen Highlights Bochums.“

Sowohl die Vorplanung als auch die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs werden wichtige nächste Meilensteine sein, die in die Beratungen der politischen Gremien der Stadt Bochum einfließen, und den Stifterinnen und Stiftern sowie der Öffentlichkeit die Prozessfortschritte verdeutlichen werden. Die Stadt Bochum und die Stiftung werben ausdrücklich auch weiterhin um eine breite Unterstützung für das Projekt „Musikzentrum Bochum“.

Alle Voraussetzungen sind gegeben, damit der Prozess weitergehen kann. Die Aussichten sind weiterhin gut.

Und die wichtigste Botschaft ist: Es herrscht kein Stillstand, die Fahrt geht weiter!

Weitere Informationen: