Blaue Linie 2

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Innenstadt

Stadtbadgalerie in der Bochumer Innenstadt. Per Klick verlassen Sie den Internet-Auftritt der Stadt Bochum.
Die 1950er Jahre standen im Zeichen des Aufbaus der im Zweiten Weltkrieg stark zerstörten Stadt.

Schon 1948 wurde ein Neuordnungsplan verabschiedet, der eine moderne städtebauliche Gestaltung und den Ausbau des innerstädtischen Verkehrsnetzes vorsah.

Alle Neubauten erhielten anstelle eines Steildaches ein Flachdach, wodurch sich eine einheitliche Dachlandschaft ergab.
Herausragende Bauten wie das alte Stadtwerke Hochhaus wirkten einem gleichförmigen Stadtbild entgegen. Es steht heute unter Denkmalschutz. Die Stadtbad-Galerie zur Linken des Stadtwerke-Hauses wurde am 14. März 2002 eingeweiht. Sie beherbergt Gastronomie, Einzelhandel und Büros.

Das Einkaufszentrum "Drehscheibe" mit der gleichnamigen Nachbildung einer historischen Ampelanlage davor. Per Klick verlassen Sie den Internet-Auftritt der Stadt Bochum.

In Rathaus-Nähe befinden sich die Einkaufs- und Gastronomie-Zentren City Point und Drehscheibe.

Das Bermuda-Dreieck, Bochums Kneipenmeile in der Innenstadt, zieht über die Stadtgrenzen hinaus Besucher an. Restaurants, Kneipen und Bars bilden die Startbasis der nächtlichen Szene.




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Hauptbahnhof

Die Hochaufnahme vom 4. August 2011 zeigt den Hauptbahnhof in Bochum. Per Klick erhalten Sie ein 360-Grad Panorama.
Das 1957 fertig gestellte Gebäude zählt zu den prominentesten Vertretern deutscher Bahnhofsarchitektur der Nachkriegszeit. Als Drehscheibe des städtischen Lebens wurde der ehemalige Hauptbahnhof aufwändig um 800 Meter verlegt.

Das war nötig geworden, weil sich die Lage des alten Hauptbahnhofs ungünstig auf die Stadtentwicklung ausgewirkt hatte. Nach sechsjähriger Bauzeit wurde der Hauptbahnhof in Betrieb genommen. Das elegant geschwungene Dach der Bahnhofsvorhalle ist in Anlehnung an den Bahnhof Termini in Rom entstanden. Der Bahnhofsvorplatz wurde gleichzeitig neu gestaltet.

Die Einführung des Sommerfahrplans schaffte 1960 eine der weitesten internationalen Anbindungen bis Moskau. Zeitgemäße Flexibilität gewinnt der Verkehrsknotenpunkt durch den Einsatz der S-Bahn, des ICE, die Eröffnung der Inter-Regio-Linie, die Taxi-Zentrale, den 1984 fertig gestellten Busbahnhof und die Verteiler-Ebenen der U-Bahnlinien.

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Terminal

"Terminal" am Ostring
Unübersehbar beherrscht die Skulptur des amerikanischen Künstlers Richard Serra die Kreuzung vor dem Bahnhof. Einst Wahrzeichen der Dokumenta in Kassel wurde das Terminal 1977 für 350.000 Mark gekauft und 1979 aufgestellt. Darauf folgte eine in der Öffentlichkeit kontrovers geführte Diskussion. Dabei hätte sich kein anderer Standort für diese Plastik besser eignen können. Das Terminal dokumentiert die Verflechtung der Stadt mit der Stahlindustrie. Der Turm aus massivem Corten Stahl ist zwölf Meter hoch und hat ein Gewicht von 100 Tonnen.Trotzdem erzeugen die Stahlplatten, die wie Teile eines Kartenhauses aneinander gelehnt stehen, den Eindruck einer gewissen Leichtigkeit.


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Kortumpark

Ansichten des Ehrengrab von Dr. Carl Arnold Kortum im Kortumpark an der Wittener Straße.
Nicht nur einer der ältesten Friedhöfe, sondern auch eine der schönsten Grünanlagen der Innenstadt ist der Park an der Wittener Straße. Ein Rundgang entlang der alten Gräber lässt Bochumer Stadtgeschichte lebendig werden.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Begräbnisplatz auf dem alten Kirchhof um die Propsteikirche geschlossen. Zu stark war die Bevölkerung gewachsen. Vor den Toren der Stadt wurde 1819 ein neuer Friedhof und damit der heutige Kortum-Park als Parkanlage mit Bäumen, Sträuchern und Blumen angelegt. Zunächst beherrschten Grabsteine verdienter Bochumer Familien das Bild. Carl Arnold Kortum liegt hier im Kreise seiner Angehörigen begraben. Bald kamen Persönlichkeiten hinzu, die im Bergbau und in der Industrie eine wichtige Rolle spielten.

Nachdem die Aufnahmefähigkeit des Friedhofs erschöpft war, wurden nach 1872 nur noch Gruften als Begräbnisstätte genutzt.


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