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Museum Bochum, Kunstmuseum

Die von außen sanierte Villa Marckhoff am Kunstmuseum Bochum

1960 wurde das Kunstmuseum Bochum als städtische Kunstgalerie gegründet. Sie wurde in der Villa Marckhoff-Rosenstein untergebracht, deren Fassade der alten Pariser Oper nachempfunden ist. Die räumlichen Gegebenheiten des Hauses vermochten jedoch nicht die ständige Präsentation der eigenen Sammlung mit einer gleichzeitigen Ausstellungs- und Veranstaltungstätigkeit zu verbinden.





Außenaufnahme des Kunstmuseums Bochum. Per Klick verlassen Sie den Internet-Auftritt der Stadt Bochum.

Um dieses Problem zu lösen, entstand Mitte der 1980er Jahre nach den Plänen und Entwürfen der dänischen Architekten Jörgen Bo und Vilhelm Wohlert der Museumsneubau. Ihrer Planung entspringt das berühmte Louisiana Museum in Humlebaek bei Kopenhagen.

Der 3.000 Quadratmeter große Neubau wurde harmonisch an die Villa Marckhoff-Rosenstein angegliedert. Die großzügige Fensterfront und die verschiedenen Außenterrassen lassen den Blick vom Museum in den Stadtpark schweifen und umgekehrt.


Innenaufnahme aus dem Kunstmuseum Bochum. Per Klick verlassen Sie den Internet-Auftritt der Stadt Bochum.

Die Raumaufteilung im Neubau ist mit Hilfe von Stellwänden variabel, was eine größtmögliche Offenheit und Gestaltung bei den Ausstellungen zulässt. Als besonders gelungen gilt die anstelle einer Treppe installierte und gleichzeitig "Rollstuhlfahrer gerechte" Rampe. Sie führt bequem bis in das Obergeschoss und ermöglicht einen Blick auf die verschiedenen Ausstellungsebenen.



Skulptur im Kunstmuseum Bochum. Per Klick verlassen Sie den Internet-Auftritt der Stadt Bochum.
In wechselnden Ausstellungen werden Künstler und Strömungen zeitgenössischer Kunst vorgestellt. Neben den Gattungen Malerei, Skulptur, Graphik und Zeichnung sind zunehmend auch die neuen Medien Fotographie und Video vertreten. Ein zwei Bände starker Katalog umfasst etwa 4.000 Bilder, Skulpturen und Objekte. Die Sammlungsschwerpunkte liegen bei zeitgenössischer, ost- und mitteleuropäischer Kunst. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Werke von František Kupka (Der Traum, 1906 bis 1909) und Francis Bacon (liegende Figur, 1958). Ein Besuch des Kunstmuseums Bochum lohnt also in jedem Fall.


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Zeiss Planetarium

Außenaufnahme des Zeiss Planetarium Bochum an der Castroper Straße. Per Klick erhalten Sie weitere Fotos vom Zeiss Planetarium Bochum.
Modernes Planetarium - das heißt, ein zentraler Sternenprojektor, verbunden mit einem System aus acht speziell für das Planetarium entwickelten Videoprojektoren. Der zentrale Projektor zeigt den Sternenhimmel, wie man ihn von der Erde sehen kann - über 9.000 brillante Sterne leuchten über Ihnen am immer wolkenlosen Planetariumshimmel.

Das Ganzkuppel-Videosystem (FullDome Video), das im Frühjahr 2010 installiert wurde, macht die Kuppel zur Spielfläche des gesamten Universums mit seiner faszinierenden Schönheit und seiner ganzen Dynamik. Atemberaubende Flüge durch unser Sonnensystem, weit hinaus zu den Sternen und bis hin zu fernen Galaxien nehmen den Besucher mit in die Tiefen des Alls. Landungen auf Planeten sind möglich, und auch unsere Heimat, die Erde, erscheint in ganz neuem Licht. Sie reisen zu den Geburtsstätten neuer Sonnen, besuchen riesige Sternhaufen und tauchen ganz in fremde, bizarre Welten ein. Sie erfahren aber auch, dass wir Menschen Kinder des Weltalls sind, untrennbar mit dem Kosmos verbunden.


Innenaufnahme aus dem Zeiss Planetarium mit Blick auf den neuen Planetar - Per Klick erhalten Sie eine Dia-Show "Das Zeiss Planetarium im Wandel der Zeit"
Das alles verschmilzt mit der anderswo im Ruhrgebiet nicht mehr möglichen Erfahrung des wirklich dunklen, überwältigend schönen Sternenhimmels zu einem einzigarten Erlebnis.

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