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Erneuerbare Energien Wärmegesetz (EEWärmeG)

Wer muss das Erneuerbare Energien Wärmegesetz erfüllen?

Bei der Neuerrichtung eines Wohngebäudes oder eines Nichtwohngebäudes, sowie bei bereits bestehenden öffentlichen Gebäuden muss das Erneuerbare Energien Wärmegesetz erfüllt werden.

Bereits am 1. Januar 2009 ist das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz in Kraft getreten. Es schreibt vor, dass Eigentümer neuer Gebäude einen Teil ihres Wärmebedarfs (und Kältebedarfs) aus erneuerbaren Energien decken müssen. Das gilt für Wohn- und Nichtwohngebäude, deren Bauantrag beziehungsweise -anzeige nach dem 1. Januar 2009 eingereicht wurde.
Welche Form erneuerbarer Energien genutzt werden soll, kann der Eigentümer frei entscheiden. Wichtig ist nur, dass ein bestimmter Prozentsatz der Wärme und/oder Kälte mit der jeweiligen Energie erzeugt wird. Der Prozentsatz ist abhängig von der Energieform. Wer keine erneuerbaren Energien nutzen möchte, kann verschiedenen so genannte Ersatzmaßnahmen wählen.
Das EEWärmeG ist mit Wirkung zum 1. Mai 2011 novelliert worden. Seither gilt die Nutzungspflicht nicht nur für Neubauten, sondern auch bestehende öffentliche Gebäude, wenn diese grundlegend renoviert werden. Diese Vorbildfunktion öffentlicher Gebäude muss bei Gebäuden beachtet werden, die im Eigentum der öffentlichen Hand stehen. Außerdem muss sie beachtet werden, wenn die öffentliche Hand Gebäude anmietet.
Bei der Ausgestaltung des Gesetzes wurde darauf geachtet, dass es jedem Gebäudeeigentümer möglich ist, eine individuelle, maßgeschneiderte und kostengünstige Lösung zu finden. Daher sind verschiedenste Kombinationen erneuerbarer und anderer Energieträger zulässig.

Unter dem nachstehenden Link können Sie das Gesetz, sowie weitere Informationen entnehmen:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Nachweise zum Erneuerbaren Energien Wärmegesetz (EEWärmeG)

Auch nach diesem Gesetz müssen die Gebäudeeigentümer die Erfüllung der Anforderungen in bestimmtem Umfang gegenüber der unteren Baurechtsbehörde nachweisen. Vordrucke zur Nachweisführung und ein Merkblatt zu den wesentlichen Inhalten des EEWärmeG finden Sie auf dieser Seite. Mit Bauantragsstellung ist die Art und Weise der Erfüllung des EEWärmeG schriftlich mitzuteilen. Die Nachweise müssen in der Regel innerhalb von drei Monaten nach dem Inbetriebnahmejahr der unteren Baurechtsbehörde vorgelegt werden. Entsprechende Formulare können Sie dieser Internetseite entnehmen.

PfeilRechts.gif Allgemeine Hinweise zur Nachweißerfüllung und den Formularvorlagen des Erneuerbaren
   Energien Wärmegesetzes (EEWärmeG)


PfeilRechts.gif Formular solarthermische Anlagen

PfeilRechts.gif Formular gasförmige Biomasse

PfeilRechts.gif Formular flüssige Biomasse

PfeilRechts.gif Formular feste Biomasse

PfeilRechts.gif Formular Geothermie und Umweltthermie

PfeilRechts.gif Formular Kälte, KWK, Abwärme

PfeilRechts.gif Formular mehrere Gebäude

PfeilRechts.gif Formular Ersatzmaßnahmen

PfeilRechts.gif Formular Ausnahmen