HEIMAT IST AUCH KEINE LÖSUNG
Eine musikalische Expedition in die Fremde
mit Thomas Anzenhofer
Schauspielhaus Bochum - Kammerspiele
Nach dem großen Erfolg von „A Tribute to Johnny Cash“ präsentiert das Schauspielhaus mit „Heimat ist auch keine Lösung“ einen neuen Liederabend mit Thomas Anzenhofer. Zu allen Zeiten haben Menschen ihre Heimat verlassen, um in der Fremde ihr Glück zu suchen, um zu erobern, Unentdecktes zu erforschen oder zu handeln, getrieben von Sehnsucht oder vertrieben durch Diktatoren oder die reine Not. Ob auf Reisen, auf der Flucht oder im Exil, nirgendwo wird einem so bewusst, was Heimat bedeutet, wie in der Fremde – und immer wurde darüber gedichtet, gespielt und gesungen. In seinem neuen Programm begibt sich Thomas Anzenhofer mit Dagny Dewath, Michael Schütz und fünf Musikern auf eine musikalische Expedition. Unter seiner Leitung entsteht ein Abend für die Kammerspiele über Stillstand und Bewegung und eine Hommage an all die Menschen, die in ihrer Musik die unstillbare Sehnsucht nach Heimat und Fremde besingen.
Thomas Anzenhofer (geboren 1959) besuchte von 1980 bis 1984 die Hochschule der Künste in Berlin. Danach folgten Engagements unter anderem am Schauspiel Frankfurt (1984), am Schillertheater Berlin (1985), am Residenztheater München (1985 bis 1986), am Schauspielhaus Bochum (1986 bis 1990 und 1991 bis 1995) und am Berliner Ensemble (1996 bis 2000). Er arbeitete mit Regisseuren wie Heiner Müller, Martin Wuttke, Valentin Jeker, Frank-Patrick Steckel, Andrea Breth, B. K. Tragelehn, Klaus Emmerich und Armin Petras zusammen. Darüber hinaus ist Thomas Anzenhofer in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.
Heimat ist auch keine Lösung
Liederabend Thomas Anzenhofer
Copyright Diane Küster Christian Ebert (geboren 1956) ist Schauspieler, Regisseur, Autor, Texter, Webdesigner und Programmierer und lebt in London und Bochum. Gemeinsam mit Michael Weber leitet er seit 1999 die Black Trash Productions, die Theater, Bücher, Texte und Filme produziert. Er studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München und spielte unter anderem am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Schauspielhaus Bochum, am Theater Basel und am Schauspiel Frankfurt.
Als Regisseur inszenierte er unter anderem „Der Weibsteufel“ (1995, Schauspielhaus Bochum), Harold Pinters „A Kind of Alaska“ (2007, White Bear Theatre, London), Michail Lermontows „Maskerade“ (2003, Schauspiel Frankfurt) und „Hyperion“ von Friedrich Hölderlin 1999 am Deutsches Schauspielhaus in Hamburg und 2002 am Schauspiel Frankfurt. 1986 schrieb er den Solotheatertext „Der Hanullmann“. Wichtige Videoprojekte, bei denen er Regie, Kamera und Schnitt verantwortete, waren „Same Time Same Place“ (2001–2002) und „Cowboy Canoe Coma“ (2002 bis 2009).
Konzeption und Reiseleitung: Thomas Anzenhofer
Künstlerische Beratung: Christian Ebert
Musik: Gregor Hengesbach, Torsten Kindermann, Ingmar Kurenbach, Oliver Siegel, Jan-Sebastian Weichsel
Bühne: Mara Henni Klimek
Kostüme: Annika Träger, Elisa Pelkmann
Video: Stephan Komitsch (impulskontrolle)
Dramaturgie: Anna Haas
Mitwirkende:Thomas Anzenhofer, Dagny Dewath, Michael Schütz, Gregor Hengesbach,
Torsten Kindermann, Ingmar Kurenbach, Oliver Siegel, Jan-Sebastian Weichsel
Die nächsten Vorstellungen in den Kammerspielen:25. Januar
31. Januar
9. Februar
25. Februar
1. März
Schauspielhaus Bochum Königsallee 15
44789 Bochum
Karten:
http://www.schauspielhaus-bochum.de/