ViktoriaQuartierBochum

Ziel des Entwicklungskonzeptes
ViktoriaQuartierBochum ist es eine zukunftsweisende Stadtentwicklung im innerstädtischen Bereich entlang der Viktoriastraße zu etablieren. Für die ansonsten leer stehenden, aber für das Quartier und für die Innenstadt identitätsstiftenden Gebäude sind Zwischen- und Nachnutzungen zu finden. Einige werden bereits von jungen kreativen Köpfen genutzt. Hierbei sollen im KreativQuartier entlang der Viktoriastraße in räumlicher Nähe zu den heutigen Ankerpunkten Schauspielhaus, der künftigen Spielstätte der Bochumer Symphoniker sowie dem überregional bekannten Gastronomieviertel Bermuda3Eck weitere Theater, Wissenschafts- und Ausbildungsinstitute sowie Kultureinrichtungen angesiedelt werden und jungen Kreativen günstige Immobilien angeboten werden. Stadtentwicklung getreu nach dem Motto „Wandel durch Kultur“ soll hier exemplarisch gezeigt werden. Ziel ist es, das sogenannten
Viktoria Quartier Bochum durch eine angemessene und attraktive Mischung aus privatwirtschaftlichen und öffentlichen Kulturangeboten, durch die Ansiedlung von Unternehmen aus der Kreativwirtschaft - insbesondere auf dem City-Tor Süd-Gelände-, durch lebendige Gastronomie sowie nicht zuletzt durch neue attraktive Wohnangebote aufzustellen.
Das Viktoria Quartier wäre einzigartig in seiner Funktion und würde dem jetzt schwerpunktmäßig gastronomisch genutzten Viertel Bermuda3Eck erweiterte Funktion verleihen und unter dem Aspekt der Stadtentwicklung einen positiven Impuls für die südliche Innenstadt setzen. Als urbanes Zentrum der Kultur kann das ViktoriaQuartier wichtige Impulse für die Entwicklung der Gesamtstadt und der Region leisten. Es wird ein national bedeutendes Zentrum für Musik und Kultur entstehen können. Inhaltliches und bauliches Zentrum hierbei wird die Umnutzung der Marienkirche und die künftige Bochumer Symphonie zu einem Musikzentrum sein. Darüber hinaus würden die bereits heute durch Kreative genutzten Wohnangebote und Ateliers im angrenzenden Stadtumbau West-Gebiet Griesenbruch genutzt. Durch die angestrebte Bündelung von öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen und dazugehörigen Nutzungen kann ein innovatives Cluster geschaffen werden, das auf Grund der kritischen Masse und der zu erwartenden Szenarien zum Alleinstellungsmerkmal für Bochum wird.
Ansprechpartner:Stadtplanungs- und Bauordnungsamt
Dagmar Stallmann
Telefon: 0234 / 910-41 99
E-Mail:
DStallmann@bochum.de