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"Bochum - das fremde und das eigene" Stadtgeschichte in Bewegung
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"Gurbet - Die Fremde"
Ab Dienstag, 6. Dezember 2011, bis Sonntag, 11. März 2012, ist die von IFAK e.V. Bochum konzipierte Ausstellung „Gurbet – Die Fremde“ im Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, zu sehen.
Am 31. Oktober 1961 wurde das Abkommen zur zeitlich begrenzten Anwerbung von Arbeitskräften zwischen der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet. Seitdem kamen zahlreiche „Gastarbeiter“ aus der Türkei in die Bundesrepublik und auch nach Bochum. Die Ausstellung ist all jenen gewidmet, die ihre Jugend, ihre Arbeitskraft, ihre Familien, Träume und Sehnsüchte mitgebracht und hier einen großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beitrag geleistet haben.
Die vorgestellten sieben Biografien dokumentieren einen wichtigen historischen Abschnitt in der gemeinsamen Geschichte.
„Gurbet – die Fremde“ ist eine interessante Ergänzung der Ausstellung „Angeworben – gekommen – geblieben. 14 Jahre Zuwanderung im Spiegel städtischer Kulturarbeit in Bochum“, die vom Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens erarbeitet wurde.
Alfred Winter - Fotografien
15. September 2011 bis Ostern 2012Der Fotojournalist Alfred Winter war mehr als 30 Jahre für die Wattenscheider Lokalausgabe der WAZ tätig. In dieser Zeit dokumentierte er die Stadtgeschichte durch zahlreiche Aufnahmen. Besonders gern lichtete er Wattenscheider in Aktion ab: die begeisterten Sportfans, die Bergleute in der Waschkaue, spielende Kinder, die Turmspringer im Freibad, Skater in der Innenstadt, Handwerker bei der Arbeit - eben das Alltagsleben.
Der gebürtige Emsdettener und Wahl-Wattenscheider stellte dem Stadtarchiv 2010 die besten Bilder aus seinem Berufsleben zur Verfügung. Sie bereichern die Fotosammlung des Stadtarchivs und zeigen anschaulich Veränderungen im Stadtbild und im städtischen Leben im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem 15. September, um 18:00 Uhr eröffnet.
"Angeworben - Gekommen - Geblieben"
1961 bis 1975
14 Jahre Zuwanderung im Spiegel städtischer Kulturarbeit in Bochum.Ab 3. November 2011Am 31. Oktober 1961 wurde das Abkommen zur zeitlich begrenzten Anwerbung von Arbeitskräften zwischen der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet. Damals lebten in Bochum und Wattenscheid bereits mehr als 4.000 Ausländer, die zumeist als "Gastarbeiter" aus Italien oder Spanien nach Deutschland gekommen waren. Wie reagierten die Städte auf die neuen Bewohnerinnen und Bewohner?
Die Ausstellung wird anlässlich des 50. Jubiläums des Anwerbeabkommens mit der Türkei erarbeitet. Sie fragt danach, ob beziehungsweise welche Aktivitäten unternommen wurden, um den "Gastarbeitern" den Alltag zu erleichtern und um sprachliche und kulturelle Barrieren zu überbrücken. Im Mittelpunkt stehen die städtischen Bildungs- und kulturellen Angebote: von den spärlichen Anfängen bis zum "Ausländerfestival" "Kemnade International", das 1974 zum ersten Mal stattfand. Die Ausstellung schließt sich an die große Kulturhauptstadtausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" an und korrespondiert besonders mit der Einheit "Fremde - Gäste - Gastarbeiter".
Öffnungszeiten:Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr
Zum Ausstellungsflyer...Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem
3. November 2011, um 18:00 Uhr eröffnet. Mit dabei bei der Eröffnung ist das Projekt
X-Vision Ruhr.
Fotos zur Ausstellungseröffnung - Rundgang durch die Ausstellung Ausstellung (Dia-Show)Zur Ausstellung wird ein Begleitprogramm erstellt. Bitte informieren Sie sich unter
www.bochum.de/stadtarchiv