Aussichtspunkte
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Bismarckturm
Ein Besuch des Bismarckturmes verschafft einen großartigen Blick über das Bochumer Stadtgebiet. Der 33 Meter hohe Turm bietet bei klarer Sicht eine spektakuläre Aussicht. Nach dem Tod des Reichskanzlers Otto von Bismarck sollten Säulen und Türme mit Flammenschalen zu Ehren des Verstorbenen errichtet werden. 1908 regte der ehemalige Stadtrat Otto Hünnebeck den Bau eines Bismarckturms für den Bochumer Ehrenbürger an. Aufgrund eines bundesweiten Architektenwettbewerbes wurden rund 650 Entwürfe eingeschickt. Der Turm “Der Riese” des Breslauer Architekten Albrecht Friebe setzte sich durch. Die Bochumer sammelten 100.000 Mark für den Bau. Am 28. März 1909 wurde im Stadtpark der Grundstein gelegt; die Eröffnung fand am 16. Oktober 1910 statt. Während des Zweiten Weltkrieges nutzte der Sicherheits- und Hilfsdienst den Turm als Beobachtungsstation. Im Jahre 1983 wurde der Bismarckturm aufgrund seiner Renovierungsbedürftigkeit geschlossen. Die riesige Flammenschale steht seit 1995 neben dem Turm. Er wurde am 29. Juni 2001 wieder geöffnet. Im Turm ist eine umfangreiche Ausstellung zu Bismarck zu sehen.
Der Eintritt ist kostenlos.
Burg Blankenstein
Im Hattinger Stadtteil Blankenstein prägt die schöne Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg das Stadtpanorama. Die Burg Blankenstein steht seit 1909 unter Denkmalschutz und beheimatet ein Restaurant. Im Innenhof der Burg lädt der Biergarten des Restaurants zum gemütlichen Beisammensein ein. Der Burgturm ist kostenlos begehbar. Besucher können durch die engen Treppengänge bis auf den Burgturm laufen. Besonders bei klarem Wetter ist die Aussicht über die Ruhr zum Kemnader Stausee großartig. Die Gründung der Burg Blankenstein geht auf Graf Adolf I von der Mark im Jahr 1226 zurück. Nach der Ermordung des Erzbischofs Engelbert von Köln legten Gefolgsleute des Kölner Würdenträgers die Isenburg bei Hattingen aus Rache in Trümmer. Aus den Steinen errichtete der Droste Ludolf von Bönen den ersten Verteidigungsbau oberhalb einer Ruhrfurt auf einem riesigen Felsen, dem “blanken Stein”. Von hier aus wurden Reisende und Kaufleute kontrolliert, die - einer alten Handelsstraße folgend - die Ruhr unterhalb der Burg überqueren mussten. Ein Spaziergang lohnt sich im nahegelegenen Gethmannsche Garten, er hat mehrere Aussichtsplattformen von denen seine Besucher einen wunderschönen Blick über das Ruhrtal genießen können.
Tippelsberg
Der Tippelsberg ist einer der höchsten Berge Bochums. Bei Bürgern ist er vor allem an Silvester beliebt: Bei klarer Sicht bestaunen Besucher das Feuerwerk von oben. Wenn das Wetter mitspielt, reicht die Sicht von bis zu 80 Kilometer über das Ruhrgebiet. Das Gelände bietet neben der schönen Aussicht auch Gelegenheit zum Spazieren, Klettern, Schlitten oder Rad fahren. Seit 1983 sind Teile des Berges als Boden- und Bauschuttdeponie genutzt worden. Im Sommer 2003 wurde sie geschlossen und es folgte der Umbau in ein attraktives Freizeitgelände mit Spazierwegen, Aussichtspunkten, Radwegen und Bänken. Besonders schön ist der Gipfelplatz des Berges; ihn ziert ein liegendes Gipfelkreuz. Außerdem gibt es einen Weg für Kinder. Hier können sie die Natur mit allen Sinnen spielerisch erkunden.