Grafik: Bochumer Panorama mit Stadtwappen.

Ernst Ludwig Kirchner und die anderen Expressionisten

in der Sammlung des Kunstmuseums Bochum
29. März bis 12. Mai 2009
  • Francis Bacon
  • Ernst Barlach
  • Max Beckmann
  • Gerrit Benner
  • Peter-August Böckstiegel
  • Heinrich Campendonk
  • Constant
  • Lovis Corinth
  • Otto Dix
  • Jean Fautrier
  • Lyonel Feininger
  • Conrad Felixmüller
  • HAP Grieshaber
  • George Grosz
  • Otto Gutfreund
  • Erich Heckel
  • K.H. Hödicke
  • Karl Hofer
  • Asger Jorn
  • Wassily Kandinsky
  • Maxim Kantor
  • Ernst Ludwig Kirchner
  • Oskar Kokoschka
  • Jan Konůpek
  • Käthe Kollwitz
  • Alfred Kubin
  • Lucebert
  • Franz Marc
  • Frans Masereel
  • Wolfgang Mattheuer
  • Wilhelm Morgner
  • Otto Mueller
  • Emil Nolde
  • Otto Pankok
  • Max Pechstein
  • Arnulf Rainer
  • Christian Rohlfs
  • Georges Rouault
  • Norbert Tadeusz
  • Eberhard Viegener
  • Kurt Weinhold
  • Ossip Zadkine
Der Expressionismus stellt in der Kunstgeschichte eine Tendenz dar, die sich von den frühesten Kunstäußerungen bis in die Gegenwartskunst findet.
Dabei handelt es sich um eine Verformung der sichtbaren Wirklichkeit, um Gefühle und Ideen nachhaltig zu verbildlichen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts blickten die Künstler zurück auf europäische und außereuropäische Kunsttraditionen, um sowohl ihren innersten Empfindungen als auch ihren gesellschaftskritischen Reaktionen eine zeitgemäße Form zu geben. Über Munch, van Gogh, Goya, Rembrandt, El Greco und Grünewald wandte man sich weiter zurück zu mittelalterlichen Werken bis hin zu frühgeschichtlichen Funden. Wichtige Anregungen fand man in afrikanischen, ozeanischen oder vor kolumbianisch-amerikanischen Kulturen. In der Bochumer Kunstsammlung machen die "Klassiker" des (deutschen) Expressionismus mit mehr als zweihundert Kunstwerken einen bedeutenden Anteil aus. Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf Künstler der "Brücke" und des "Blauen Reiters" sowie deren Zeitgenossen, zeigt aber auch in Einzelbeispielen deren Nachwirkungen auf Vertreter der figürlichen europäischen Kunst nach 1945 bis heute. Neben einer Reihe von Gemälden und einigen Skulpturen sind es vor allem die Arbeiten auf Papier, die Stimmungen, Träume, Leidenschaften, Ängste sehr intim und Aufruhr, Proteste, Anklage angemessen plakativ visualisieren.

Flyer zur Ausstellung


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