RuhrKunstMuseen
Ruhr 2010 - RuhrKunstMuseen (RKM)
18 Kunstmuseen des Ruhrgebietes haben sich für das Kulturhauptstadtjahr
Ruhr 2010 unter der neuen Dachmarke RuhrKunstMuseen (RKM)
zusammengeschlossen. Die RuhrKunstMuseen wollen künftig in der
Ausstellungsplanung, der Präsentation der Sammlungen, in Kommunikation
und Marketing sowie in der Kunstvermittlung zusammenarbeiten. Im
Verbund wollen die RuhrKunstMuseen mit ihren Sammlungen zur Kunst des
20. und 21. Jahrhunderts und mit ihrem vielfältigen
Ausstellungsprogramm einen entscheidenden, weithin sichtbaren Beitrag
zum kulturellen Leben der gesamten Region leisten.
Geplant ist zunächst ein gemeinsamer Auftritt im Rahmen der
Kulturhauptstadt Ruhr 2010. Dabei sollen zugleich nachhaltige und
langfristige Strukturen sowie Kooperationsformen erprobt werden. Die
Zusammenarbeit entwickelt sich in vier Bereichen:
- Die Realisierung des mehrteiligen Ausstellungsprojektes „Mapping the Region“.
- Die Publikation eines Sammlungsbuches der RuhrKunstMuseen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
- Gemeinsame Pressearbeit und Öffentlichkeitsarbeit sowie gemeinsames Marketing.
- Die Entwicklung neuer Formen der Kunstvermittlung und deren Vernetzung innerhalb der RuhrKunstMuseen.
Das erklärte Ziel aller beteiligten Häuser ist der Aufbau einer dauerhaften gemeinsamen Organisation, die
- eine Kontinuität der Zusammenarbeit auf den verschiedenen Arbeitsfeldern ermöglicht;
- eine Profilierung der Sammlungsschwerpunkte der einzelnen Häuser
erleichtert, gegebenenfalls durch Austausch von Leihgaben innerhalb des
Verbundes;
- die regionale, nationale und internationale Wahrnehmung der Häuser, ihrer Sammlungen und Ausstellungen verbessert;
- das Verständnis für die kulturelle Bedeutung der einzelnen Museen und ihrer Gesamtheit für die Region vertieft;
- eine Nachhaltigkeit beim Einwerben von Drittmitteln und in der Zusammenarbeit mit Medienpartnern erlaubt.
Zentrale Begriffe der Kulturhauptstadt 2010 sind Identität –
Integration – Urbanität. Der Leitgedanke lautet: Kultur durch Wandel –
Wandel durch Kultur. Das Ruhrgebiet will sich durch das Medium Kultur
zu einer neuen Form der Metropole ohne klassisches Zentrum entwickeln
und darin Modellcharakter für das urbane Zusammenwachsen europäischer
Agglomerationen gewinnen. Die RuhrKunstMuseen bilden eine weltweit
einzigartige Museumslandschaft, deren Arbeit im Verbund langfristig ein
Modell für die kulturpolitische Kooperation und damit ein wichtiger
Beitrag zur Entwicklung der neuen Metropole Ruhr sein kann.
Die RuhrKunstMuseen sind:
- Kunstmuseum Bochum, Bochum
- Situation Kunst, Bochum
- Josef Albers Museum, Bottrop
- Museum am Ostwall, Dortmund
- MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
- Stiftung DKM, Duisburg
- Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum - Zentrum Internationaler Skulptur
- Museum Folkwang, Essen
- Städtisches Museum Gelsenkirchen
- Karl Ernst Osthaus Museum, Hagen
- Gustav-Lübcke-Museum, Hamm
- Emschertal-Museum und Flottmann-Hallen, Herne
- Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
- Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr in der Alten Post
- LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
- Kunsthalle Recklinghausen
- Zentrum für Internationale Lichtkunst, Unna