
Die Integrationsbeauftragte der Stadt Bochum und Leiterin des Integrationsbüros, Frau Dogruer–Rütten, referierte die bisherige Entwicklung und konstatierte, dass „über die Arbeit in den Fachforen hinaus der gesamte Integrationsprozess innovative Wirkung“ habe. Die fünf Fachforen Bildung, Sprachförderung, Beschäftigung, Wohnen und Kinder- und Jugendarbeit hatten mit allen Beteiligten die Lage in ihrem Handlungsfeld gesichtet, dann Ziele und Maßnahmen für ihren jeweiligen Bereich vorgeschlagen. Für das Integrationsbüro trug Ulrich Schmitz Daten zur Lage der Migranten in Bochum und die Berichte der Fachforen vor.
In zwei Talkrunden diskutierten Repräsentanten der gesellschaftlichen Gruppen in der Stadt (unter anderem Schulen, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Migrantenorganisationen und der Vorsitzende des Ausschusses für Migration und Integration) und die Vertreter aller im Rat der Stadt vertretenen Parteien die Konsequenzen des vorgestellten Berichtes. Alle Parteien sprachen sich in breitem Konsens für eine Unterstützung des Integrationskonzeptes aus.
Prof. Kulbach von der Evangelischen Fachhochschule Bochum, mit Prof. Dr. Krummacher einer der wissenschaftlichen Begleiter des Prozesses, bewertete in seinem Vortrag die bisherige Arbeit und stellte fest, „dass die Stadt Bochum mit ihrem Integrationskonzept auf einem guten Weg ist.“ Auch die Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz bekräftigte in ihrem Ausblick, dass diese Konferenz „Abschluss und Start“ zugleich sei: „Von nun an müssen die Ergebnisse, Perspektiven, Ideen im politischen Raum behandelt werden.“
250 Teilnehmer der Konferenz konnten sich auch in einer Messe zum Thema Integration im Foyer des Stadtarchivs informieren. Die Bandbreite der Teilnehmer reichte von freien Trägern und Stadtämtern über Migrantenorganisationen bis hin zu einer orientalischen Musikschule.