Metanavigation

Die Stadt Bochum auf facebook
Folge der Stadt Bochum auf Twitter
Die Stadt Bochum auf YouTube
Die Stadt Bochum auf flickr
Informationen zum Wappen der Stadt Bochum

Informations- und Beratungsbüro

Nach § 4 Landespflegegesetz Nordrhein-Westfalen (PfG NW) sind Pflegebedürftige sowie deren Angehörige trägerunabhängig zu beraten und über die ambulanten, teilstationären, vollstationären beziehungsweise komplementären Hilfen zu informieren. Dabei enthält das Landespflegegesetz keine Festlegungen, wie die Beratung im Hinblick auf Umfang, Inhalt und Organisation umgesetzt werden soll.

Die Aufgabenstellung des § 4 PfG NW richtet sich jedoch insbesondere an den behinderten und alten Menschen. Diese Personengruppe - Pflegebedürftige von Pflegebedürftigkeit Bedrohte und deren Angehörige - ist zu beraten und über die erforderlichen ambulanten teilstationären, vollstationären und komplementären Hilfe zu informieren. Nach eingehender interner Diskussion und Abstimmung in der Pflegekonferenz hat die Stadt Bochum ein Informations- und Beratungsbüro eingerichtet.

Zur besseren Übersicht sind nachstehend die wesentlichen Aufgaben des Informations- und Beratungsbüro katalogmäßig aufgeführt:
  • Erfassung aller ortsbezogenen Arbeiten der Pflegeanbieter mit ihrem Dienstleistungspektrum
  • Aufzeigen von Alternativen und Angeboten im ambulanten, teilstationären und stationären Pflegebereich
  • Führung von Informations- und Beratungsgesprächen zum Themenkreis „Pflege"
  • Abstimmung mit den Anbietern von Pflegeleistungen und Pflegekassen beziehungsweise Medizinischen Diensten
  • Hinweise zur bedarfsgerechten Ausstattung von Wohnung für alte und behinderte Menschen
  • Vergabe mit öffentlichen Mitteln geförderten Seniorenwohnungen
  • Hilfestellung über das Seniorentelefon
  • Vorbereitung und Durchführung von Großveranstaltungen und sonstigen Programmangeboten für Senioren und Behinderte
  • Insgesamt lässt sich feststellen, dss die Informationen sowie die Beratung sowohl in Richtung Pflegebedürftige und/oder Angehörige zielen als auch in Richtung aller sonst am örtlichen Pflegenetz Beteiligten.
Beim Betroffenen dienen sie hauptsächlich der Informationsvermittlung über die pflegerischen Angebote und die unterstützenden Dienstleistungen vor Ort (zum Beispiel häusliche Pflege, Mahlzeitendienst, hauswirtschaftliche Hilfe, Hausnotruf, Pflegehilfsmittel, Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege, Kurse für pflegende Angehörige, Stationäre Heimpflege), der Aufklärung über deren Finanzierung sowie der Darlegung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Der Pflegebedürftige erhält so leichter Zugang zu einer seinen Bedürfnissen angepassten Hilfe, womit zugleich eine schnelle Versorgung erreicht wird.

Es erfolgt in der Regel nur eine allgemeine Beratung. Wertende Aussagen zu und direkte Vermittlung von einzelnen Pflegeanbietern unterbleiben. Eine mittel- oder gar langfristige Betreuung von Pflegebedürftigen ist nicht vorgesehen. Diese Aufgaben werden im Rahmen der direkten Vernetzung an den Fachdienst Altenhilfe weitergegeben.

Information:

Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ)
Gustav-Heinemann-Platz 2-6

Frau R. Kosthaus, 2. Etage, Zi.: 2068
Telefon: 0234 / 910-28 22
E-Mail: RKosthaus@bochum.de

Herr P. Diko, 2. Etage, Zi.: 2067
Telefon: 0234 / 910-28 32
E-Mail: PDiko@bochum.de

Seniorentelefon:
0234 / 910-28 44
E-Mail: Seniorentelefon@bochum.de


Rathauskalender