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Wasserball

Die Geschichte des Wasserballs

Über die Ursprünge des Wasserballspiels gibt es verschiedene Entstehungsgeschichten. Am wahrscheinlichsten ist die Entstehungsvariante, wonach sich die Sportart Mitte des 19. Jahrhunderts aus einer Art "Rugby im Wasser" entwickelte, das in den Flüssen und Seen Englands gespielt wurde. 1870 wurden durch den Londoner Schwimmverband einige feste Regeln für Spiele in Hallenbädern festgelegt. Als Einlagespiel sollte Wasserball mehr Zuschauer zu den Schwimmvorführungen locken. Leider waren die Begegnungen oft nichts anderes als Gruppenkämpfe im Wasser, bei denen die Spieler Unterwasserringkämpfe mehr bevorzugten, als sich um den Ball zu kümmern. Diese Kämpfe endeten meist damit, dass ein Spieler bewusstlos zur Wasseroberfläche trieb. Erst durch Einführung des Wasserball-Schwimmstils durch schottische Spieler verschob sich der Schwerpunkt des Spiels auf das Schwimmen, die Geschwindigkeit, die Ausdauer und das Passspiel.

Gruppenaufnahme von vierzehn Frauen mit drei Betreuern und einer Betreuerin

Das Deutsche Frauen-Wasserball Nationalteam - Weltmeisterschaft Montreal 2005

Das Team setzt sich überwiegend aus Spielerinnen des SV Blau-Weiß Bochum zusammen.

Der größte Bochumer Schwimmverein, der SV Blau Weiß Bochum, verfügt über eine Wasserballabteilung, deren Damenmannschaft sich seit Jahren erfolgreich in der Bundesliga behauptet. In den letzten Jahren bewiesen die Damen des SV Blau Weiß Bochum ihre nationale Klasse durch sieben deutsche Meistertitel in Folge. Außerdem gewannen sie im Jahr 2006 den deutschen Pokal zum fünften Mal in Folge.

Auch international machte der Verein auf sich aufmerksam. In den Jahren 2001 bis 2003 erreichte das Team die Champions League Zwischenrunde. Im Jahr 2005 gelang der Sprung in die Endrunde, die mit dem 4. Platz abgeschlossen wurde.

Zudem stellt der SV Blau Weiß Bochum acht Nationalspielerinnen. Im Jahr 2005 erreichte das deutsche Frauen Wasserball-Nationalteam bei der Weltmeisterschaft in Montreal den achten Platz. Dies war für eine deutsche Mannschaft die beste WM-Platzierung seit elf Jahren.

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