Behindertensport

Die AthletenDer Olympiastützpunkt Westfalen / Bochum bietet derzeit acht behinderten Leichtathleten
aus Westfalen ein Zuhause für den Leistungssport. Ihre Behinderungen
sind verschieden, ihr Ziel aber ist gleich: Egal ob körperbehindert,
amputiert oder sehbehindert, sie alle wollen vollen Einsatz in ihrer
Sportart zeigen und dieses durch Erfolge beweisen.
Die BedeutungDiese Zielsetzung trifft sicherlich auf alle leistungsorientierten
Athleten zu. Für Behinderte erfüllt der Sport aber auch wichtige
Funktionen, die bei Nichtbehinderten nicht im Vordergrund stehen. Sport
bedeutet nicht nur eine verbesserte Körperwahrnehmung und das Erreichen
sportlicher Ziele, sondern auch Lebensverlängerung und verbesserte
Lebensqualität für Behinderte. Denn erst durch die sportliche
Betätigung werden Stoffwechsel und innere Organe normal belastet und
erreichen eine natürliche Leistungsfähigkeit.
Durch Alltagsbelastungen alleine ist dieser Effekt nicht zu erzielen.
Das TrainingDer behinderte Athlet von heute, der an Wettkämpfen von Spitzenniveau
teilnimmt, benötigt ein hohes Maß an Hingabe für den von ihm gewählten
Sport. Das Training ist hierbei ähnlich, oft auch intensiver als bei
den Nichtbehinderten.
Lesen Sie Interviews mit
Lutz Langer,
Thomas Loosch und
Renè Schramm.