Wie bist Du zu Deiner Sportart gekommen?Schwimmen ist bei uns eine Familientradition. Meine Geschwister sind
geschwommen und meine Mutter war Übungsleiterin. So habe ich früh das
Wasser kennen gelernt.
Und wie bist Du Leistungssportler geworden?Ich war mit acht Jahren auf meinem ersten Wettkampf und war sehr gut. Alles andere hat sich dann nach und nach ergeben.
Was treibt Dich an, sportliche Höchstleistungen zu erbringen?Mir wird oft gesagt, dass ich viel Talent habe und diese Worte lassen
mich immer weiter schwimmen. Und natürlich ist der Erfolg da.
Gab es Phasen, in denen Du mit dem Leistungssport aufhören wolltest?Es gab genug Phasen in denen ich gerne aufgehört hätte, aber letztendlich bin ich froh, dass ich es nicht gemacht habe.
Was bedeutet es für Dich an einem Olympiastützpunkt zu trainieren?Man hat eine gute Mannschaft, die auch Leistung bringen will und die
Trainer sind besser ausgebildet. Zudem sind die Trainingsbedingungen an
einem Olympiastützpunkt optimal.
Welche Leistungen des Olympiastützpunktes nimmst Du in Anspruch?Keine
Was gefällt Dir an Wettkämpfen?Wenn man bei einem Wettkampf aus dem Wasser kommt und man eine neue Bestzeit hat, ist das schon ein tolles Gefühl.
Was magst Du daran überhaupt nicht?Ich mag es überhaupt nicht, wenn der Wettkampf lange dauert und man eigentlich nach Hause will.
Was denkst und fühlst Du kurz vor dem Start eines großen Wettkampfs?Oft denke ich einfach nur: “Junge, schwimm jetzt einfach ...“ - große Gedanken mache ich mir eigentlich nicht.
Welcher Wettkampf war für Dich der schönste, welcher der schwierigste?Die Deutschen Meisterschaft dieses Jahr (2006) in Berlin, bei der ich
überraschend den Vizemeistertitel gewonnen habe, war eindeutig der
schönste, aber auch der schwierigste Wettkampf.
Welche Sportart neben der eigenen gefällt Dir besonders gut, welche findest Du eher fragwürdig?Ich gehe gerne mit Freunden Fußball spielen.
Fühlst Du Dich richtig gesund oder hast Du ständig mit großen und kleinen Verletzungen zu tun?Ich bin eine Person die oft und gerne mal ein kleines AUA hat.
Was war bisher Deine schwerste Sportverletzung?Ein gebrochener Finger und eine angebrochene Hand beim Fußball bzw. beim Hockey spielen.
Welche Chancen und Pläne hast Du nach Deinem Sport-Karriereende?Ich würde sehr gerne mein Geld mit dem Schwimmen verdienen, als Schwimmer oder später als Trainer.
Nimmst Du hierbei den Service des Olympiastützpunktes in Anspruch?Weiß ich noch nicht.
Ist Hochleistungs-Sport ohne Umfeldmanagement nach Deiner Meinung heutzutage überhaupt noch möglich?Das geht, denke ich, nicht mehr. Es gibt so viele Dinge die geregelt
werden müssen, ohne die entsprechende Unterstützung schafft man das
nicht mehr.
Wieviel Zeit bleibt Dir noch für private Kontakte außerhalb des Sports?Sehr wenig Zeit….oft finde ich, dass es zu wenig ist und die Umstellung
auf vier Trainingseinheiten pro Woche war eine harte Nuss für mich.
Wirst Du in Deinem privaten Umfeld eher bewundert oder bedauert?Beides. Meine Freunde fragen sich immer, wie ich so oft zum Training
gehen kann. Aber wenn dann ein großer Erfolg kommt, sind sie alle
begeistert.
Glaubst Du, dass Deine Persönlichkeit eine andere wäre, wenn Du keinen Leistungssport betreiben würdest?Ich denke schon. Durch das Schwimmen hab ich viele Leute kennen gelernt, die mich geprägt haben.
Was musst Du laut Ernährungsplan unbedingt essen, und was ist Dein Lieblingsessen?Ich habe zum Glück noch keinen Ernährungsplan. Oft esse ich gerne mal
eine Pizza oder ein Döner, Pommes oder Gyros sind auch mal auf meinem
Teller.
Hast Du ein Lieblingsbuch? Einen Lieblingsfilm? Welche Musik hörst Du gerne?Buch: Mathe, Deutsch, Englisch, Geschichte, Physik und so weiter
Film: da gibt es mehrere
Musik: fast alles
Was ist Dein sportliches Ziel?Ganz klar: Olympia (wenn es geht erster Platz)!