Synchronschwimmen
Damals...
Synchronschwimmen entstand um die Jahrhundertwende aus der
Tradition des "Reigenschwimmens". Zu dieser Zeit wurde es bevorzugt von
Männern betrieben.
OlympiahistorieModernes Synchronschwimmen ist hauptsächlich ein Frauensport. Die Ehre
an Olympischen Spielen teilzunehmen haben die Sportlerinnen erst seit
1984. Bei diesen und den zwei folgenden Weltspielen wurde in zwei
Disziplinen des Synchronschwimmens Solo und Duett um die Medaillen
gekämpft. 1996 in Atlanta stand nur das Gruppenschwimmen auf dem
olympischen Programm und bei den nächsten Spielen in Sydney 2000 und
Athen 2004 wurde neben der Gruppe auch wieder das Duett gezeigt.
Wettkampf und Training
Ein Wettkampfprogramm
beinhaltet eine kurze "technische
Kür" mit vorgeschriebenen
Elementen und eine längere Kür
mit Eigenchoreographie.
Synchronschwimmen als sehr
komplexe Sportart erfordert einen
hohen Trainingsumfang, der
jedoch sehr abwechslungsreich
gestaltet werden kann. Neben
Konditionstraining und
Beweglichkeitstraining gehören
hierzu eine tänzerische
Ausbildung, akrobatische und
musikalische Übungen und das
sportspezifische Techniktraining und
Konditionstraining.
Das Team beim OlympiastützpunktJugendliche Synchronschwimmerinnnen
im Spitzenbereich investieren so bis zu
40 Stunden pro Woche für ihren Sport.
Beim Olympiastützpunkt Westfalen / Bochum trainieren zurzeit einige Sportlerinnen der
Nationalmannschaft und die erfolgreichen Einzelathletinnen Saskia
Grünes und Lara Kurz. Auch in Zukunft werden hoffnungsvolle Talente
hier aufgenommen, um diesen schönen Sport professionell betreiben zu
können.
Portraits von
Lara Kurz und
Saskia Grünes