
2002
Wo fühlen sich Bürgerinnen und Bürger besonders unsicher? Welche Änderungen sind aus Sicht der Bevölkerung notwendig, um die Sicherheit zu erhöhen? Diese und andere Fragen sind Bestandteil eines Fragebogens mit insgesamt 34 Fragen, der im April von der Stadt an 3.000 Bochumer über 18 Jahre verschickt wurde.
Seit März 1998 besteht die Ordnungspartnerschaft zwischen der Stadt Bochum und dem Polizeipräsidium Bochum. In diesem Zusammenhang entstand auch die "Sicherheitspartnerschaft Innenstadt" zunächst als Modellprojekt, die seit dem 1. Januar 2002 als Daueraufgabe wahrgenommen wird. Da das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung nicht identisch ist mit statistisch nachweisbaren, objektiven Kriterien für öffentliche Sicherheit und Ordnung, zielt die "Sicherheitspartnerschaft Innenstadt" durch Präsenz und präventive Maßnahmen darauf ab, dieses Ungleichgewicht zu beheben. Das Sicherheitsgefühl ist insbesondere dort zu stärken, wo Vandalismus, Graffiti, Verschmutzungen und aggressive Verhaltensweisen von Personen Bedrohung vermitteln. Die seit zwei Jahren eingesetzten Ordnungskräfte tragen maßgeblich zur Erreichung dieser Ziele bei. Sie sind deutlich erkennbar in der Stadt unterwegs, Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, führen Kontrollen durch und stellen Ordnungswidrigkeiten fest.
Bürgerinnen und Bürger wurden erstmals dazu befragt. Ziel ist es, objektive und quantitative Aussagen darüber machen zu können, ob und wie stark die Ordnungskräfte das Gefühl der Menschen positiv verändert haben und ob die objektive Sicherheit erhalten beziehungsweise wiederhergestellt wurde.
2005In der Nachfolgeuntersuchung ging es insbesondere um die Beantwortung der folgenden Fragen: