Museen
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Förderturm des Bergbaumuseums in der AbenddämmerungDeutsches Bergbaumuseum
Das
Deutsche Bergbau-Museum (DBM) ist das weltweit bedeutendste seiner Art, ein Aushängeschild Bochums und steht von den Besucherzahlen her an erster Stelle unter den Kultureinrichtungen und Freizeiteinrichtungen unserer Stadt (rund 400.000 jährlich). Es hat die Aufgabe, eine Übersicht über die Entwicklung des Bergbaus bis auf die neueste Zeit zu geben und den Betrieb des Bergbaus im Modell oder in künstlicher Wiedergabe vorzuführen. Dies geschieht durch die Schausammlung des Museums, die die verschiedenen technischen Bereiche des Bergbaus sowie seine kulturellen und sozialen Aspekte thematisch-chronologisch darstellt, und das Anschauungsbergwerk, das beispielhaft die tatsächlichen Verhältnisse in einem Steinkohlebergwerk und die modernen Verfahren der Kohlengewinnung dokumentiert.
Der Forschungsbereich betreibt kulturwissenschaftliche, naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Forschung, und zwar über Montanarchäologie, Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Bergbautechnik, Denkmalschutz und Materialkunde.
In den vergangenen Jahren konnten umfangreiche Baumaßnahmen, die vor allem die Sanierung der Fassaden, der Dächer und des Fördergerüstet betrafen, abgeschlossen werden. An den Kosten hierfür und auch an den laufenden Betriebskosten und Investitionskosten hat sich die Stadt Bochum vertragsgemäß beteiligt. Grundlage der Mitfinanzierung durch die Stadt Bochum ist der auf unbefristete Zeit abgeschlossene Vertrag zwischen der Westfälischen Berggewerkschaftskasse (Rechtsnachfolger = DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH) und der Stadt vom 29. April 1937, nach dem beide die Kosten des Museums je zur Hälfte tragen. 1974 erklärte sich die Stadt zusätzlich bereit, "den Aufwand für die Forschung des DBM zu übernehmen", zum 1. Januar 1977 wurde das DBM in die gemeinsame Forschungsförderung durch Bund und Land nach Art. 91 b Grundgesetz aufgenommen. Im Rahmen von jährlichen Haushaltsberatungen, an denen die beiden Träger (DMT und Stadt) sowie die beiden Zuschussgeber (Bund und Land) teilnehmen, werden die Haushaltspläne des DBM aufgestellt. Der Forschungsanteil ist seit 1975 auf 50 Prozent pauschaliert und wird von Bund und Land, der Museumsanteil von ebenfalls 50 Prozent von DMT und Stadt getragen, das heißt, die Gesamtkosten werden von den Zuschussgebern zu je einem Viertel abgedeckt.
Nähere Informationen beim Kulturbüro.
Drei DampfloksEisenbahnmuseum Bochum
Das Eisenbahnmuseum ist das größte private seiner Art in der Bundesrepublik und hat eine Ausstellungsfläche von 46.000 Quadratmetern. Es verfügt über mehr als 150 historische Schienenfahrzeuge (Dampflokomotiven, Diesellokomotiven und Elektrolokomotiven, Personenwagen und Güterwagen), ein denkmalgeschütztes Bahnbetriebswerk aus den 1920er Jahren mit Lokschuppen, Drehscheibe, Wasserturm, Bekohlungsanlage, Stellwerk und Ausstellungsräumen im restaurierten Bahnhofsgebäude. Das Museum führt Sonderveranstaltungen (Fahrten mit historischen Zügen, Informationsveranstaltungen, Kindertag in den Sommerferien und vieles mehr) mit steigenden Besucherzahlen durch (rund 65.000 jährlich); der Betrieb wird von zwei hauptamtlichen und über 100 ehrenamtlichen Mitarbeitern aufrechterhalten. Die Stadt Bochum - Kulturbüro - gewährt dem Eisenbahnmuseum einen jährlichen Betriebskostenzuschuss.
Nähere Informationen beim Kulturbüro.
Offene Kochstelle mit Töpfen und GeschirrHeimatmuseum Helfs Hof
Es gibt nur wenige Höfe im Stadtgebiet, die wie der aus dem 16. Jahrhundert stammende Helfs Hof ihre Bausubstanz in so ursprünglicher Form bewahrt haben. Das Haupthaus des Hofes ist heute das älteste erhaltene Vierständerhaus in Bochum-Wattenscheid; sein Kernbereich, die große Fleetküche, stammt noch aus der Zeit vor 1600.
Heute dient das Bauernhaus als Heimatmuseum und zeigt Möbel, Ölbilder, Porzellan, Bäuerliches Küchengerät und Gartengerät aus früherer Zeit. Eine Sammlung wertvoller Urkunden und Bilder gibt einen Einblick in die historische Entwicklung Wattenscheids.
In den Höfen 37, Telefon: 02327 / 3 31 50
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Nähere Informationen beim Kulturbüro.