Termine und Veranstaltungen

Inhaltsverzeichnis



Vorträge und Veranstaltungen


  • Sonntag, 11. Juli
    Fremd(e) erfahren


    Der Reiz des Ausstellungsprojektes Fremd(e) im Revier!? liegt in seiner thematischen Tiefe und in seiner geografischen Breite. Denn mit den vielfältigen Facetten der nicht immer freiwilligen Zuwanderung ins Ruhrgebiet und mit dem "Fremdsein" von vorgeschichtlicher Zeit bis in die Gegenwart wird sich an insgesamt neun Ausstellungsorten in Bochum, Bottrop, Dinslaken, Essen Gelsenkirchen, Marl, Mühlheim und Recklinghausen beschäftigt.
    Am Sonntag, den 11. Juli 2010, werden drei dieser Orte mit dem Bus angefahren:

    Programm:
  • 10:00 Uhr: Begrüßung & Besichtigung von "Die Ruhrbesetzung 1923 bis 1925 im Spiegel von Flugblättern und Karikaturen" & Film "Franzosen im Revier". Der Ruhrkampf 1923 (Claus Bredenbroch, WDR), unter Leitung von Dr. Klaus Wisotzky
  • 12:00 Uhr: Mitagessen in Bottrop
  • 13:15 Uhr: Führung durch die zweiteilige Ausstellung " Fremde - Feinde - Freunde. Franzosen in Bottrop und im Land an Emscher und Lippe vom 16. bis 21. Jahrhundert im Museum Quadrat und im Kulturzentrum August Everding unter Leitung von Heike Biskup.
  • 15:15: Besichtigung von "Bergfremd(e). Ausländer im Ruhrbergbau" unter Leitung von Professor Stefan Goch und Dr. Stefan Przigoda
  • 16:00 Uhr: Rückfahrt nach Essen
    Programm der Bochumer Literaten während der Busfahrt
    a) Exzerpt aus "Menschen im September" (Roman), André Greilich
    b) "Nicht von hier" (Erzählung), Alma Glück, Gedichte , Anton Schlösser
    c) Exzerpt aus "Pavels Idito", André Greilich, Gedichte, Anton Schlösser
Start- und Zielort

Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv Bismarckstraße / Bert Brecht-Straße (Luisenschule)
45128 Essen
  • 11. bis 17. Juli 2010
    Local-Heroes-Woche

  • 1. September 2010
    "Rezepte und Geschichten"

    Eine Kooperation des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte mit der Schulkulturführung und dem Alice-Salomon-Berufskolleg

    Begleitend zur Ausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" erzählen an insgesamt 5 Terminen Schülerinnen und Schüler jeweils zusammen mit einer/einem älteren Verwandten Rezepte und Geschichten rund ums Essen, die aus den Herkunftsländern ihrer Familien stammen. Rezepte und Geschichten über Mahlzeiten, die dort bei besonderen Anlässen bzw. zu Feiertagen auf den Tisch kamen.
    Im Dezember bekommen dann die Schülerinnen und Schüler mit den besten Rezepten und/oder originellsten Geschichten, die von einer Jury ausgewählt wurden, die Gelegenheit, die Mahlzeit oder einen Teil daraus im Alice-Salomon-Berufskolleg zuzubereiten.
    Diese „Kochshow“ wird aufgezeichnet und Fernsehen ausgestrahlt.

    Interessierte Schülerinnen und Schüler, die sich an der Kochshow beteiligen möchten, reichen bitte ihre Rezepte für Vor-, Haupt- oder Nachspeisen bzw. fürs Gebäck mit der dazugehörigen Familiengeschichte und einem Wunschtermin im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44789, stadtarchiv@bochum.de oder bei der Schulkulturförderung ein: Telefon 0160 / 94 90 49 63, Peter Schneller, PSchneller@bochum.de.

    Die Termine:
    im Stadtarchiv, Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44789 Bochum
    2. Juni 2010, 17:00 Uhr, Rezepte und Geschichten
    30. Juni 2010, 17:00 Uhr, Rezepte und Geschichten
    1. September 2010, 17:00 Uhr, Rezepte und Geschichten
    6. Oktober 2010, 17:00 Uhr, Rezepte und Geschichten
    3. November 2010, 17:00 Uhr, Rezepte und Geschichten

    im Alice-Salomon Berufskolleg, Akademiestraße, Telefon: 0234 / 33395-0
    1. Dezember 2010, 17:00 Uhr, Kochshow international

  • 1. September 2010, 17:00 Uhr
    Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47

    "Eigene Mahlzeiten aus der Fremde".
    Gerichte und Geschichten

    Eine Kooperation des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte, der Schulkulturförderung und des Alice-Salomon-Berufskollegs

    „Bochum - das fremde und das eigene", so heißt die Ausstellung im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, die offizielles Projekt der Kulturhauptstadt Europas ist. Sie thematisiert das ‚Fremdsein’ in Bochum und für Bochumer im historischen Längsschnitt. Zu ihrem Begleitprogramm gehört eine Reihe von Veranstaltungen, in denen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte Gerichte aus den Herkunfstländern ihrer Familie vorstellen. Es geht um die Rezepte, aber auch um die Geschichten, die zu den Speisen gehören: die Zutaten, die Anlässe, Abwandlungen der Gerichte in der Fremde, besondere Begebenheiten, die damit verbunden werden und so weiter.

    Nachdem Anfang Juni Speisen aus Polen und Bosnien präsentiert wurden, stehen am 30. Juni die Türkei und - passend zur Fußballweltmeisterschaft! - Südafrika auf der ‚Speisekarte’. Aus den gesammelten Rezepten wird am Ende des Jahres eine Auswahl gekocht und verkostet.

    Publikum ist zu den Talkrunden herzlich willkommen. Sie können sich aber auch als Teilnehmende bewerben. Dafür wenden Sie sich bitte mit Ihren Rezepten und einer kurzen Selbstvorstellung an das Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte (stadtarchiv@bochum.de) oder an die Schulkulturförderung (PSchneller@bochum.de).

    Termine der Talkrunde:
    30. Juni, 17 Uhr, Gerichte und Geschichten, Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
    1. September, 17 Uhr, Gerichte und Geschichten, Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
    6. Oktober, 17 Uhr, Gerichte und Geschichten, Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
    3. November, 17 Uhr, Gerichte und Geschichten, Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

    1. Dezember, 17 Uhr: Kochshow international, Alice-Salomon-Berufskolleg, Akademiestraße
    26. Januar 2011, 18 Uhr: Abschlussveranstaltung, Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

    Für weitere Informationen:
    Dr. Nina Hennig
    Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
    Wittener Straße 47
    Telefon: 0234 / 019-95 27
    NHennig@bochum.de
  • 19. September 2010
    Fremd(e) erfahren


    Der Reiz des Ausstellungsprojektes Fremd(e) im Revier!? liegt in seiner thematischen Tiefe und in seiner geografischen Breite. Denn mit den vielfältigen Facetten der nicht immer freiwilligen Zuwanderung ins Ruhrgebiet und mit dem 'Fremdsein' von vorgeschichtlicher Zeit bis in die Gegenwart wird sich an insgesamt neun Ausstellungsorten in Bochum, Bottrop, Dinslaken, Essen, Gelsenkirchen, Marl, Mülheim und Recklinghausen beschäftigt.
    Am 19. September werden einige Orte angefahren.
    Kulturell eingerahmt wird die Reise durch die Bochumer Literaten Rainer Küster, Michael Starcke und Anton Schlösser, die unterwegs aus ihren Werken lesen werden.

    Programm

    • 10:00 Uhr: Begrüßung & Besichtigung von Bochum - das fremde und das eigene unter der Leitung von Dr. Ingrid Wölk und Dr. Nina Hennig
    • 12:00 Uhr: Mittagessen in Recklinghausen
    • 13:00 Uhr: Besichtigung von Wohnen, Leben und Arbeiten von "Fremden" im Revier. Hochlarmark als Brennpunkt der Recklinghäuser Migrationsgeschichte im Vestischen Museum unter Leitung von Dr. Matthias Kordes
    • 13:30 Uhr: Weiterfahrt zum Museum Voswinckelshof, Dinslaken, mit dortiger Führung durch die Ausstellung Die vergessenen Frauen. Arbeitsmigrantinnen der ersten Zuwanderungsgeneration im Ruhrgebiet durch Marianne Lauhof
    • 15.30 Uhr: Ausklang bei der Spurensuche - Fremdheitserfahrungen und biographische Skizzen seit der frühen Neuzeit unter Leitung von Dr. Kai Rawe
  • Programm der Bochumer Literaten während der Busfahrt:
    • "Fremd bin ich ausgezogen" (Erzählung), Rainer Küster
    • Gedichte, Michael Starcke
    • Gedichte, Anton Schlösser
Anmeldung

Bitte melden Sie sich schriftlich per E-Mail (stadtarchiv@bochum.de) oder telefonisch unter (0234) 910-95 10 an. Die Teilnahmegebühr ist bis zum 10. September 2010 auf das Konto 12 17 850 bei der Sparkasse Bochum (BLZ 430 500 01) unter Angabe des Kassenzeichens 9204400000171  zu überweisen. Erst mit Eingang Ihres Beitrags ist Ihre Anmeldung verbindlich.

Start- und Zielort
Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Straße 47
44789 Bochum


Preis (ohne Essen)
20 Euro, ermäßigt 12 Euro (Studenten / Studentinnen, Arbeitslose, Rentner)

Parkmöglichkeiten

Fahrzeuge der Tourteilnehmerinnen und -teilnehmer können am Veranstaltungstag auf dem Parkplatz P4 oder BP Europe SE (rechte Seite Akademiestraße; Einfahrt über Wittener Straße) abgestellt werden.


Bochum bewegt!
Die monatliche Filmreihe im Archiv-Kino jeweils Donnerstag, 19:00 Uhr

Das Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, das Presse- und Informationsamt der Stadt Bochum und das Kommunale Kino der VHS präsentieren in Kooperation Filme mit lokalem Schwerpunkt. Der Eintritt ist frei.
  • Donnerstag, 24. Juni 2010, 19:00 Uhr
    Italienreise Bochumer Berufsschüler


    Prod.: Bildstelle Stadt Bochum, 1951. - Schwarzweiß, stumm, 27. Minuten
    Im November 1951 titelte die WAZ "Bochumer drehten Film von Italienreise - Im Kolpinghaus uraufgeführt - Eifriges Sparen führte zum Ziel". Unter Leitung des Gewerbelehrers Strothotte machten sich 75 Bochumer Berufsschüler auf die damals abenteuerliche Fahrt nach Oberitalien.


    Stadtarchiv/Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44789 Bochum
    Parkmöglichkeit BP-Parkplatz rechte Seite Akademiestraße
    Begrenzte Platzanzahl! Einlass jeweils 18:50 Uhr
    Kartenreservierungen unter Telefon 0234 / 910-95 10
    (Dienstag bis Freitag 10:00 bis 18:00 Uhr)
    Nicht abgeholte Karten verfallen 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung!

  • Donnerstag, 30. September 2010
    "... in Bochum war es fast am schlimmsten!" - Bochumer Schüler auf den Spuren des ehemaligen jüdischen Zwangsarbeiters Rolf Abrahamsohn


    Prod.: Hauptschule Wattenscheid Mitte 2001 , Farbe, 35 Minuten.

    "Ich bin der Meinung, dass man diese ... Zeit nicht vergessen sollte, damit so was nie wieder vorfällt." So begründet die Schülerin Sevilay ihren Entschluss, an dem Film über Rolf Abrahamsohn mitzuwirken und dessen Schicksal auch späteren Schülergenerationen zugänglich zu machen.
    Rolf Abrahamsohn wurde als 14jähriger nach Riga deponiert, weil er Jude war und anschließend zur Zwangsarbeit nach Deutschland zurückgeholt. Das Schicksal eines Zwangsarbeiters teilt er mit Millionen anderen Menschen, die im Zweiten Weltkrieg in Deutschland zur Arbeit herangezogen wurden.
    Mit Hilfe des Stadtarchivs / Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte entstand 2002 dieser Film über das beispielhafte Schülerprojekt.
    Ein separater Vorführtermin für Schulen und Gruppen kann vereinbart werden!

  • Donnerstag, 28. Oktober, 19:00 Uhr
    Bomben auf Bochum

    Autor, Regie, Drehbuch: Johannes Volker Wagner, Prod.: Stadtarchiv Bochum 1978, 49 Minuten

    Exemplarischer 1979 vom WDR in Koproduktion mit dem Stadtarchiv Bochum produzierter Dokumentarfilm. Der Film zeigt die Realität des Krieges, wie er sich in den deutschen Städten seit 1942 / 43 abgespielt hat.
    Die zahlreichen Zeitzeugeninterviews, die Johannes Volker Wagner, der damalige Leiter des Bochumer Stadtarchivs, führte sowie die einzigartigen Aufnahmen von Camillo Fischer, der sich trotz zahlreicher Verbote, nicht davon abhalten ließ, die Kriegsgreuel während und kurz nach den Luftangriffen zu dokumentieren, lassen diesen Film aus der Reihe der lokalhistorischen Dokumentarfilme heraustreten. Gezeigt wird die ursprüngliche Langfassung mit 49 Minuten. Verwendet wurden filmische Dokumentarmaterialien von Camillo Fischer, Bochum dem Filmarchiv des Bundesarchivs, dem Nationalarchiv der USA in Washington un dem Imperal War Museum in London.

  • Donnerstag, 25. November 2010, 19:00 Uhr
    Querenburg-Laerheide - der Querenburger Heimatfilm

    Regie und Buch: Emil Stratmann, Joseph Grosche, Joseph Wilzoch
    Prod.: Feierabendgemeinde Querenburg 1931-33, Schwarzweiß, stumm, 45 Minuten

    Privatleute hatten 1931 die Idee zu diesem Film, der vor 75 Jahren am 25. November 1933 seine Premierenaufführung in der "Hahne'schen Gaststätte" (Buscheystrasse 119) hatte. Damals noch mit Klaviermusik begleitet, zeigt der Film entlang der Jahreszeiten das Leben im damals noch sehr ländlichen Querenburg. Mit seiner Länge von über 45 Minuten gehört der 'Querenburger Heimatfilm' zu der herausragenden Vorkriegsproduktion aus dem Filmbestand des Stadtarchivs Bochum.
    Viele Details aus dem Film sind uns heute unbekannt. Das Stadtarchiv bittet deshalb um Mithilfe bei der Identifikation einzelner Szenen.

  • Donnerstag, 16. Dezember 2010, 19:00
    Uhr Bochum vor 50 Jahren: die Jahresschau 1960

    Prod.: Presse- und Informationsamt der Stadt Bochum 1961, Schwarzweiß, 50 Minuten

    Seit 1953 erstellt das städtische Presse- und Informationsamt eine filmische Dokumentation eines jeden Kalenderjahres - als einzige Stadt Deutschlands. Die Kamera bannt starke Momente aus Kultur, Sport, Politik und Wirtschaft auf Band. Die Bergbaukrise bring das Aus für die Zeche "Prinz-Regent". Aber auch Hoffnung auf neue Arbeitsplätze: Zwischen der Adam-Opel AG und der Stadt Bochum wird der Vertrag zur Errichtung eines neuen Werkes unterzeichnet. Kulturell wurden Zeichen gesetzt: Die städtische Kunstgalerie und die Sternwarte werden eröffnet.

Erinnerungskultur

  • zurzeit liegen keine Termine vor.

Veranstaltungen im Stadtarchiv in Wattenscheid

  • Dienstag, 26. Oktober 2010, 18:30 Uhr
    Andreas Halwer (Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte):
    Eisenbahnen in Wattenscheid

    Im Oktober 1910 wird in Höntrop der Bahnhof eröffnet. Es dauert fast 50 Jahre seit Inbetriebnahme der heutigen S-Bahnstrecke, bis der Bahnhof den vollen Service für die Reisenden herstellte. Grund genug, einen Rückblick auf die Wattenscheider Eisenbahngeschichte zu werfen, die auch eng verknüpft ist mit der Zechengeschichte und der Geschichte des Nahverkehrs.

    In Zusammenarbeit mit der VHS, Eintritt frei!

Publikationen-Vorschau

  • Rolf Abrahamson
    "Was machen wir, wenn der Krieg zu Ende ist?

    Lebensstationen 1925 bis 2010
    Herausgegeben vom Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte und dem Jüdischen Museum Westfalen
    Redaktion: Norbert Reichling und Ingrid Wölk
    Klartext Verlag, Essen 2010
    Erscheinungstermin voraussichtlich Ende Mai 2010