Wohnprojekt „Wohnen am Hillerberg“ beendet - Entwicklung in Gerthe geht aber weiter
Seit 2019 arbeitet die Stadt Bochum gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen an der Entwicklung neuer Wohnbauflächen im Stadtteil Gerthe. Das Projekt startete unter dem Namen „Gerthe West“, später bekannt als „Wohnen am Hillerberg“, im Rahmen des Programms Kooperative Baulandentwicklung. Ziel war es, ein neues Wohngebiet zu schaffen und dabei die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern zu berücksichtigen.
In den vergangenen Jahren wurden umfangreiche Planungen durchgeführt:
- Drei Planungsbüros erarbeiteten städtebauliche Konzepte.
- Fachgutachten zu Verkehr, Klima und Umwelt ergänzten die Entwürfe.
- Ein Begleitgremium aus Expertinnen, Bürgerinitiativen und Verwaltung begleitete den Prozess.
- Die Öffentlichkeit wurde intensiv beteiligt - trotz der Herausforderungen der Corona-Pandemie, unter anderem durch digitale Veranstaltungen, Ausstellungen und Vor-Ort-Termine.
Im November 2023 hat der Ausschuss für Planung und Grundstücke den städtebaulichen Entwurf beschlossen. Daraufhin wurden alle notwendigen Fachplanungen für den Bebauungsplan gestartet.
Warum sich die Planung geändert hat:
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts war die Verlagerung des Sportplatzes „Am Hillerberg“ zur Sodinger Straße. Aufgrund stark gestiegener Kosten musste diese Verlagerung jedoch aufgegeben werden. Stattdessen wird der bestehende Sportplatz saniert. Dadurch entfällt ein großer Teil der ursprünglich vorgesehenen städtischen Bauflächen, sodass kein zusammenhängendes Baugebiet mehr entstehen kann. Aus diesem Grund wurde das Modell der kooperativen Baulandentwicklung mit Ratsbeschluss vom 28. Mai 2025 beendet.
Wie geht es weiter?
Trotz dieser Änderungen verfolgt die Stadt Bochum weiterhin das Ziel, neue Wohnbauflächen in Norden und Süden des Planungsgebietes in Gerthe zu schaffen: